• Der Rand des Universums

    Es ist schon ein eigenartiges Universum, in dem kleine Babys leben. Zunächst ist das Universum ein definierter Raum, den man mit Fingern und Zehen fassen, ja gar dehnen kann. Interessant ein variables und weitgehend rundes Universum.

    Das Universum von Sophie hat heute andere Ausmaße. Auf der Einen Seite endet das Universum der im Bett liegenden Sophie an der Brust ihres Bruders, der das Tätscheln erwidert und auf der anderen Seite ist die unsichtbare Grenze des Wärmebettchens aus Plexiglas spürbar. Oben ist bei der Grenze Fehlanzeige. Huch ! Und Sophie streckt sich weiter ….

    Unten strampelt Sophie auf der Suche nach dem Ende des Universums gegen ein Kissen. Zumindest ein weicher Rand des Universums. Aber warum variiert dieses Umiversum immer wieder ? Warum gibt es auf dem Wickeltisch kein Links und Rechts ? Wie gut dass es bei Mama auf dem Arm wieder fast wie früher ist. Mit Grenzen vorn und hinten, links und rechts. Wenn da nur nicht die Schwerkraft wäre….

    Ein Paar Fakten am Rande: Sophie hat heute 2130g, Lars 2800g erreicht. Die Tankstelle bei Mama haben beide wiedererkannt und dir Funktion erfolgreich getestet. Die meiste Muttermilch nimmt aber noch dem Umweg über das Fläschchen.

    Im Übereifer hat Sophie heute mehr getrunken, als ihr kleiner Magen vertrug. Die überschüssige Milch landete auf meinem T-Shirt. Ein Ausgleich für den Lars „Anschiss“ an Petra.


  • Ein weiterer Umzug

    Heute sind unsere Kinder mit Petra in ein gemeinsames Zimmer gezogen. Nun darf Petra endlich 24/7 bei den Kindern verbringen und alles von der Nachtwache bis zum Frühbad und der Spätfütterung mitmachen.

    Heute Abend waren beide noch wach, als ich ging. Mal sehen, ob sie Petra noch wach gehalten haben. Es hat Gewitter gegeben und es ist zum Glück etwas abgekühlt. Das scheint auch auf die Laune der Beiden abzufärben. Leider hat es mir noch keine besondere Frische beschert 🙁

    Morgen kann ich dann mehr vom „Rooming In“ berichten.

    Heute ist übrigens auch der Nabel von Lars abgefallen. Sophie hatte ihren ja schon letzte Woche verloren. Ich habe mir ja nie was unter einem Nabel vorstellen können. Es sieht ja die ersten Tage eher nach einem immer weiter eintrocknenden Hautstück aus, das schließlich hart wird und nur noch an einzelnen Hautfäden hängt wie ein Schorf an einer Wunde oder ein Milchzahn, bevor er abfällt. Während Sophie´s Nabel nun nach innen geht, ist der von Lars noch ausgestülpt. Mal sehen, wie die später aussehen werden. Wehe dem, die beiden kommen auf So Spleens wie Piercing oder so …..;-)


  • Zwiegespräche

    Unsere Kinder kennen sich 9 Monate länger als sie uns kennen. Ob sie sich irgendwie besser miteinander unterhalten können, als mit uns ? Fast scheint es so. Beim Aufwachen scheint es fast so, als würde Sophie Lars anstupsen: „Geh Du mal vor. Ich will noch schlafen.“

    Heute Nachmittag hat Sophie Lars eine Einschlafgeschichte erzählt, heute Abend war es dann umgekehrt. 
    Lars und Sophie im Gespräch
    Die Geschichte erzählt vom Zehn-Finger-Land:
    „Man kann mit den Händen so tolle Sachen machen: Die Augen abdecken, wenn´s zu hell wird, den Kopf betten, wenn wir auf Mamas oder Papas Schulter liegen, die Hand an den Kopf legen, um Papa zum Lachen zu bringen – er sagt dann immer was von Migräne – und am liebsten greifen wir die großen Finger von Mama und Papa. Die geben so tollen Halt und sagen uns: ‚Du bist nicht allein!‘ –
    Hände sind sooooo toll !“


  • Alles im Plus

    Heute haben wir erfahren, dass Sophie 2030g hat – 30g mehr als gestern. Auch Lars hat 20g zugenommen.

    Auch die schwüle Luft hat zugenommen, gut dass wir nicht in Berlin oder so wohnen, wo gar 37°C sind. Wir hatten „nur“ 30°C. Das langt aber, um sich in den geringsten Luftzug zu setzen und sofort den Mittagsschlaf zu beginnen. Nur leider ist die Station dafür nicht eingerichtet und unsere Kinder sind ja auch bald wieder wach 🙂

    Heute früh hat Lars mal wieder nen Volltreffer gelandet. Inspiriert von den Erbsen, die Petra gestern zum Mittag hatte einen Weitschuss äääh Weitschi… hingelegt. 2,5 m in ballistischer Flugbahn. Petra hat da immer mal wieder so ein Glück 😉

    Die beiden Zwerge sind bei dem Wetter ebenso platt wie wir. Sie machen uns das vor, was wir nun auch schnellstens tun sollten: Schlafen !


  • Häuptling kalte Socke und der Spezialauftrag

    Petrus meint es mal wieder gut mit Europa. Sengende Hitze mit über 30 Grad. Wir schmelzen dahin und sehnen uns nach einer Abkühlung.

    Babys geht es vielleicht ähnlich. Hinzu kommt, dass sie erst lernen müssen, ihre körpereigene Klimaanlage zu benutzen und zu regulieren. Was eine Arbeit. Atmen, Essen, Schlafen, Windeln vollmachen, lieb aussehen, die Welt entdecken und nun auch noch Klima regulieren. „Mama, reicht da auch ein bisschen Klimagas ?“ – Petra wischt zum 7. mal nach. 🙂 🙂 Im letzten Moment zielt Lars mit einem scharfen Strahl an Petras Hand vorbei ins Freie und auf den Body … Nun ist Wäschewechsel angesagt.

    Sophie geht die Hitze auf die Kondition. Schlapp wie ein Stoffteddy liegt sie mir auf dem Schoß und mit Tringen ist heute nichts. Es ist einfach zu warm. Selbst die Krankenschwester, die da ein wenig energischer ist, kriegt nicht mehr als 30 ml in sie hinein. Und der Rest über die Magensonde – Ich habe Mitlied und mache mir Sorgen, als dieses kleine Bisschen zuviel alsbald den Weg ins Freie sucht. Nächster Trikottausch für Petra. 🙁

    Lars hat sich gerade auf meinem Arm unbemerkt die Tennissöckchen abgestreift und seine Füße sind schon fast blau und kalt, als Petra sie wieder anzieht. – Klimaanlage auf Babyart 😉

    Ich mache mir Sorgen um Sophie. Ich erzähle Lars davon. Ein Spezialauftrag für Häuptling kalte Socke: Red mal mit Sophie drüber. Lars verspricht mir, seiner Schwester das mit dem Trinken und der wichigen Muttermilch doch mal näher zu bringen.

    Am Nachmittag und Abend trinkt sie 55ml ohne Murren. Bravo Lars. Danke für die Mithilfe. So können wir entspannt Am späten Abend noch in den Garten gehen und ein wenig frische Luft schnappen.


  • In der Ruhe liegt die Kraft

    Nun stand sie endlich an die U2. Alles Okay. So viel sei gesagt. Lediglich Blut abnehmen ist natürlich keines Babys Sache. Wie kann man auch nur so kleine Äderchen mit einer spitzen Naden stechen ? …. Es muss halt sein. Aber zum Glück ist ja schnell alles vorbei und vergessen.

    Stillen ist für beide offenbar noch nichts. Zwar suchen beide interessiert den vor ihnen liegenden Körper an den sie gekuschelt liegen instinktiv nach der Saft spendenden Zielscheibe ab, sind aber zu schnell müde, um daran wirklich viel Kraft tanken zu können.

    Deshalb haben wir uns für die Flasche mit Muttermilch entschieden und das Anlegen verschieben wir noch um ein paar Tage.

    Lars gefällt es auf dem Schoß zu liegen und das Fläschen zu bekommen, er darf ungeniert rülpsen und dabei die Aussicht auf der Schulter von Mama oder Papa genießen. Was man da alles sieht und wie weit man da so gucken kann ….

    Am meisten Spaß macht es aber anschließend auf Mamas schoß das Leben zu genießen und wortlos eine Weisheit aus der Kindheit zu erzählen.
    Lars auf Mamas Schoß - In der Ruhe liegt die Kraft
    In der Ruhe liegt die Kraft

    P.S.: Nach aktuellem Stand kann Petra wohl erst am Montag zum „Rooming In“ mit den Kindern ins Krankenhaus ziehen.


  • Das Zehn-Finger-Land

    Sophie hat heute brav getrunken. Fast 50 ml pro Mahlzeit kriegt sie schon rein, ohne dabei müde zu werden. Als Belohnung habe ich ihr heute Abend dann vom Garten erzählt. Da habe ich am Nachmittag Rasen gemäht.

    Ich habe ihr erzählt, dass da ein ganz viele Dinge wachsen, die wir mögen: Erdbeeren, Johannisbeeren, Kartoffeln, Kirschen, Tomaten, Blümchen und natürlich Rasen. Und damit der Rasen nicht so hoch wird, dass sich kleine Kinder da drin verlaufen, habe ich den wieder ein bisschen kürzer gemacht.

    Sophie wiederum hat mir als „Gegenleistung“ die Geschichte vom Zehn-Finger-Land gezeigt. Das ist das Land in dem diese zehln kleinen Dinger an der Hand was ganz besonderes können: Die können zählen – eins, drei, fünf, zehn, vier. Und dann können die Finger auch den Papa ganz fest halten. „Zum Beispiel bis ich eingeschlafen bin ………“
    Sophie hält Papa gang ganz fest
    Ich habe Lars gebeten, mir ein wenig mehr über das Zehn-Finger-Land zu erzählen, aber er legte nur die Hand aufs Gesicht und bat mich zu schweigen.
    Großes Babygeheimnis !


  • wieder einen Schritt weiter

    Heute ist der Tag an dem ich zunächst einmal Dank sagen möchte: Danke an die vielen fleissigen Leserinnen und Leser, die unseren Blog verfolgen und Dank an die Ärztinnen und Ärzte, Hebammen, Schwestern und Schwesternschülerinnen im städtischen Krankenhaus, die uns super betreuen, uns den Weg ebnen, mit viel Geduld alles erklären, unsere Beiden in unserer Abwesenheit betreuen und uns ganz behutsam ans Eltern sein heran bringen.

    Petra hat heute das Krankenhaus verlassen. Da ihr gesundheitlich nichts mehr fehlt und sie auch zuhause besser schlafen kann, wurde sie heute schon entlassen. Aber alle 4 Stunden zum Krankenhaus fahren ist keine Dauerlösung. Dazwischen noch abpumpen, Essen und erholen ? Das wird Stress.

    Ab Freitag wird wohl auf der Station ein Bett für´s Rooming-In frei. Dann kann Petra auf der Station bei den Kindern bleiben und nur ich fahre zwischen bzw. bleibe in der Stadt oder in der Nähe des Krankenhauses, um kleinere Besorgungen zu machen. Ich habe heute schon mal die Krankenversicherung geschafft. Aber der Rasen im Garten muss wegen des einsetzenden Regens noch warten.

    In den Tagen nach der Geburt sind Mamis immer etwas heulerig. Einerseits hier die Angst und die Sehnsucht nach den Kindern, dort die Sehnsucht nach Zuhause, der gewohnten Umgebung und dem Ehemann. Die Hebamme hat schon gesagt, dass Weinen im Wochenbett gut ist für die Rückbildung. (Es hat also was mit Hormonen zu tun.)

    Nur bei mir scheinen diese Hormone auch irgendwie zu wirken. Ich heule manchmal ganz schön mit vor Rührung, vor Glück und überwältigt von den neuen Eindrücken und den Gedanken an unsere Zwerge.

    Zwillingsgeburten sind immer  auch etwas Besonderes. Es beginnt mit der doppelten Vorfreude, dem doppelten Herzschlag, dem doppelt so langen Ultraschall, den öfteren Untersuchungen und dem Doppelschrei im Kreißsaal oder OP. Gefolgt wird diese Doppelung von doppeltem Glück, doppelter Freude und doppelten Sorgen um die Gesundheit der neuen Erdenbürger. Da schon so viele mit unseren Beiden zu tun hatten oder von ihnen hörten, sind die fast schon sowas wie kleine Berühmtheiten. Jeder sagt uns wie süß die zwei sind.

    Schön, wenn sich soo viele Menschen mit uns freuen, uns Glück wünschen und uns aufgrund dieser Besonderheit nicht aus den Augen verlieren.

    Wickeln! Eine Kunst für sich. Das geht prima, wenn die Kinder still halten, aber wenn die Beinchen mal das Strampeln ausprobieren, kann es schon echt Schweiss kosten. Zudem ist der Wickeltisch der Station niedrig und nicht für unsere Rückenhöhe gebaut 🙂 Routine schleicht sich vielleicht irgendwann ein. Mal sehen. Auf jeden Fall ist es mal die Gelegenheit, einen etwas engeren Kontakt zu unseren kleinen Neubürgern zu bekommen.

    Sophie bekommt im Moment oft von mir das Fläschchen, weil sie für die Brust wohl noch zu schwach ist. Lars hingegen hat den Bogen auch noch nicht ganz raus. Er verwechselt den Nippel wohl noch mit dem Schnulli.


  • Wir werden mutiger !

    Heute Mittag sind unsere Kinder auf die Säuglingsstation verlegt worden. Dort geht es ein wenig ruhiger zu. Während es in der Frühchenstation in den vergangenen Tagen immer voller wurde, sind wir im Moment in dem Zimmer der Station allein.

    Heute Nachmittag habe ich dann Sophie erstmals gewickelt. Währenddessen hat Lars noch immer nicht verstanden wozu die großen Dinger mit den Zielscheiben an Mamas Oberkörper da sind. Sind das die angewärmten Schlummerkissen ? Bsssss …. Crrrrrrrr ….
    Das Fläschchen geht doch viel besser:-)

    Sophie hingegen saugt was sie kann. Das ist immer noch nicht viel, aber mühsam nährt sich das Eichhörnchen…

    Heute Abend hat Petra dann Sophie gewickelt und ich Lars. Nach dem Stillen und Zusatzfläschchen inclusive Bäuerchen habe ich dann noch ein bisschen die Kleinen gehütet, während Petra für die Nacht Milch abgepumpt hat.Ein schweisstreibender Job 🙂 🙂 🙂

    Ich passe auf die beiden Kleinen auf

    Petra hat es schon geschafft, beide zu Bett zu bringen. Ja, Papa hat noch ein wenig geholfen aber nun schlummern die zwei wieder.

    P.S.: Seit heute sind die Kinder amtlich ! Ich habe sie heute persönlich beim Standeamt angemeldet.


  • Ein Königreich für die Träume

    Kleine Babys schlafen viel. Fast ist man geneingt zu jubilieren, hört man doch oft Eltern über duchwachte Nächte sprechen und über weinende Kinder. Wohl uns, die pünktlich zur Fütterungszeit am Bettchen unserer Kinder stehen um festzustellen, dass sie noch schlafen 🙂
    Ein Traum, wenn das so bliebe. Ich fürchte nur, es wird sich irgendwann ändern.

    Heute ging das mit dem Stillen schon besser und die zwei geben sich alle Mühe ihren Bedarf an Nahrung zu decken und diese trotz der Hitze in der Station in Körperwärme umzusetzen, die uns den Schweiß auf die Stirn treibt.

    Mimik ist Sophies großes Hobby neben Essen, schlafen und Papa anzwinkern 😉

    Lars ist Experte in Zufriedenheitsgesten, Schlafen auf Mamas Schulter, und hat heute auch die erste Meisterschaft im cholerischen Hungerschrei gewonnen.

    Lars und Sophie schlafend nach 54 Stunden
    Satt und zufrieden schlafen die zwei auf dem Arm ein und ziehen dabei Schnuten, die uns echt zum Schmunzeln bringen. Es macht Spaß, sich Gedanken darüber zu machen, wovon die zwei wohl träumen. Doch was immer mir in den Sinn kommt, es sind Bilder aus meinem Leben. Doch was geht 2 1/2 Tage alten Babys durch den Kopf ?


  • Der erste Tag mit Kindern…

    … ist ganz schön lang. Ihc könnt Euch vorstellen, daß Petra die erste Nacht ohne Kinder nicht gut geschlafen hat. Erst um 11 Uhr durften wir auf die Frühchenstation und mit den beiden Zeit verbringen. Da waren die Krümel schon fast einen Tag alt. Patenonkel Ingo, eigens aus Flensburg angereist, konnte die Kinder leider nicht sehen. Auf der Station haben nur Eltern zutritt. Gäste müssen vom Balkon aus reinsehen. Bei dieser Hitze und der Sonne waren die Jalousien jedoch geschlossen und eine Stunde lang auf dem Balkon zu verharren war wirklich nicht auszuhalten.

    Am Nachmittag haben die Omas und Tanten schon mal die Kinder besichtigen können und am Abend habe ich erstmals Lars von Petras Arm genommen und ihn ins Bett gelegt.

    Hui ist das eine Jonglierarbeit. Ich habe immer Angst etwas kaputt zu machen…. Ich habe da schließlich meinen Sohn im Arm und keine Tastatur oder die Computermaus 😉 .


  • Der Storch ist gelandet

    Heute um kurz vor 12 Uhr wurden unsere Kinder per Kaiserschnitt geholt. Lars und Sophie sind da !

    Für´s Neugeborenen-Quartett ein paar Daten:
    1. Zwilling Lars: 48 cm, 2750g
    2. Zwilling Sophie: 47 cm, 1980g

    Laus und Sophie auf den Armen der stolzen Eltern in der Frühchenstation

    Da Sophie zu leicht ist für ihre Größe sind beide auf die Frühchen-Station verlegt worden. Dennoch besteht kein Grund zur Panik, Mutter und Kinder sind wohlauf. Mir (dem Vater) geht es den Umständen entsprechend 🙂


  • Bahn frei zur Landung

     Adebar 0207 bittet um Landeerlaubnis

    Die Fluglotsen auf dem Storchenflughafen hatten heute viel zu tun. Neben einer Reihe „normaler Geburten“ haben sich vor uns noch extremere Frühchenzwillinge eingefunden. Also musste unser Adebar noch einige Loopings kreisen und begann statt um 9 erst um 11 Uhr mit dem Sinkflug zum OP.

    Ich sah aus wie Dr. Brinkmann oder die Ärzte von Alphateam, nachdem ich mit grüner OP-Kleigung ausgestattet wurde. Noch ein bisschen warten und dann ging´s los. Nach etwa 10 Minuten der erste Schrei ! Lars war da ! Uns kullerten die ersten Tränen. Und als wenig später auch Sophie ihrer Empörung über das grelle Licht mit einem lauten Krähen Luft verschaffte blieb mir schon die Stimme weg beim Ausruf „Hallo Sophie ! “ Für einen kleinen Moment bekamen wir die zwei auf den Arm. Sophie um ein erhebliches leichter, aber fitter.
    Lars und Sophie im Wärmebettchen
    Um 13.30 Uhr durfte ich die zwei auf der Frühchenstation besuchen.


  • 3D – wirklich ein Erlebnis ?

    Heute haben wir also Shrek in 3D gesehen. Anders gibt´s den Film leider nicht. Und die Cinemaxx-Punkte kann man bei 3D auch nicht einlösen. 🙁

    Also den ersten Film, den wir gesehen haben (Avatar) habe ich auch noch mal ohne 3D gesehen. An Farben büßt der Film nix ein und der 3D-Effekt wirkt nur wenig finde ich.

    So war es dann heute auch bei Shrek. Natürlich ist sowas bei Animationsfilmen prima zu berechnen. Wirklich wert ist der Aufpreis das aber nicht.

    Vermutlich werden unsere Kinder eines Tages mitleidig auf uns zurückblicken, dass wir früher nur 2D-Filme gesehen haben, wir wir uns nicht vorstellen können, daß man früher nur Schwarzweiss guckte oder gar einen Stummfilm.

    Bin ich zu alt für 3D oder ist das der verzweifelte Versuch dem Kino einen großen Vorteil im Kampf gegen die Kino-Raubkopierer mit Minikamera zu verschaffen ? Dabei könnte man doch einen Polfilter vor die Linse schrauben. Schließlich sieht man im 3D-Kino ja auch was mit einem Auge….

    Wir werden (so uns die Kinder Zeit lassen) auch weiter Kino-Fans bleiben und hoffentlich auch noch gut gemachte 2D-Filme gucken können.


  • Nena und andere Meilensteine

    Seit Wochen bete ich unseren Kindern durch den Bauch hindurch vor, was wir noch alles vorhaben, bevor sie auf die Welt kommen.

    (1) Dazu gehörte das Hecke schneiden im Garten. Ab dem 22.06.2010 durfte das geschenen. 2 Tage später griff ich zur Heckenschere.

    (2) Punkt zwei ist „Nena singt auf der Kieler Woche“. Wir waren da. Allerdings auch 15.000 andere Menschen aus Kiel und den umliegenden Bundesländern. etwa einen Kilometer von der Bühne entfernt am Ufer der Förde mit Blick auf die blinkenden Lichter der Bühne mit Sounds vom Winde verweht und zwischen besoffenen Doubles von Dieter Bohlen und Nena (Die zwei sahen wirklich so aus – ich schwöre!) haben wir verzweifelt den Weg auf die Gablenzbrücke gesucht. Blick auf die Rückseite der Bühne und die schubsende Menge.

    Da war das Feuerwerk zur Baloon Sail schon um Längen schöner ! NightGlow und Weco-Feuerwerk !

    (3) Der vorletzte Punkt auf unserer Liste war der Geburtstag von Petra´s Papa. („Opa hat Geburstag“) und nun steht der letzte Punkt vor dem großen Checkin an:

    (4) SHREK – Die Karten für die 3D-Vorstellung habe ich heute gekauft 🙂


  • eine prima Frau

    Vor einigen Tagen habe ich an dem weltbesten Fischkiosk am Fähranleger in Schilksee für mich und meine Frau Fischbrötchen geholt.

    Wir haben uns die Brötchen einpacken lassen. Kommentar einer Frau neben uns: „Jetzt quälen Sie sich auch noch nach Hause…So lange könnt´ich nicht warten.“ — Ein Kompliment für die guten Fischbrötchen.

    Danach sagte sie : „Ihre Frau brauchen Sie gar nicht zu verstecken. Mit einer so schönen Frau können Sie doch ruhig an der Promenade essen.“ — Ein Kompliment für meine Frau.

    Ich muss sagen, es stimmt. Ich muss den vielen Leuten Recht geben, die immer wieder sagen, wie gut meine Frau aussieht in ihrer Schwangerschaft.
    Petra hochschwanger
    Selbst die Gynäkologin hat gestern nichts zu Meckern gehabt. Alles sieht gut aus und es steht dem Kaiserschnitt in der kommenden Woche nichts mehr entgegen.


  • Die Kinder kommen

    Der Kaiserschnitt-Termin steht fest. In einigen Tagen (Näheres demnächst) werden wir unsere Kinder also persönlich zu Gesicht bekommen, statt sie nur durch die Bauchdecke winken zu sehen 🙂 Es wird spannend.

    Heute habe ich schon mal den Kinderwagen abgeholt. Was ein Geschoss. Ein Zoom für zwei Babys hintereinander. Da muss ich heute schon aufpassen, wenn ich morgen um die Kurve fahren will – lach !