bookmark_borderSolardach 2 – Ein erster Kontakt mit Fragezeichen

Die Nordbau lag nun schon einige Wochen zurück. Ich hatte zwar damit gerechnet, dass die Abarbeitung des Andrangs bei Energieversum einige Wochen mehr in Anspruch nehmen würde, aber dass es so lange dauern würde, hatte ich nicht gedacht. Ich fragte also telefonisch nach einem Beratungstermin und noch während ein Vertriebsmitarbeiter ein Angebot unterbreiten wollte, bekam ich einen Anruf mit Bezug auf unsere Meldung bei der Nordbau.

Hier scheint die Linke Hand nicht mitzubekommen, was die Rechte tut. Offenbar wächst dieses Unternehmen schneller, als die Strukturen, die für eine koordinierte Abwicklung notwendig sein sollten.

Angesichts dessen, dass die Bundesregierung am 2023 die Mehrwertsteuer auf die Solaranlagen streichen will und der Vertriebsmitarbeiter angesichts steigender Preise kurz vor Weihnachten auf einen Abschluss drängte, habe ich dieses Projekt erst einmal zurückgestellt. Ich weiß nicht, ob er nun persönlich beleidigt war oder ihm nun ein Abschluss fehlte, um die Probezeit zu bestehen, ich habe nie wieder etwas von ihm gehört.

bookmark_borderHigh-Speed Kochkurs mit Johann Lafer

Petra hatte beim Eismann einen Online-Live-Kochkurs mit Johann Lafer gewonnen und freute sich schon seit Wochen drauf. Mehrere Tüten Tiefkühlware lagerten seit einigen Wochen in unserer Kühlung, um nun zum Einsatz zu kommen. Penibel hat Petra alles am Morgen aufgetaut, bereitgestellt und die frischen Zutaten wie Zimt, Feldsalat, Dill, unbehandelte Zitronen etc. bereitgestellt.

Um 17:20 begann dann also die WebEx-Sitzung, zu deren Beginn alle der 130 Teilnehmer ihr Mikrofon eingeschaltet hatten, was der Gastgeber offenbar nicht wahrnahm, weshalb Petra die Vorspeise aus dem ruckelnden Bild am Tablet ablesen musste. 😀

Dann gab es endlich die Vorspeise: Feldsalat mit Pfifferlingen auf Kartoffelrösti. 20 Minuten Pause zum Essen, abräumen, aufräumen, Zutaten herrichten. Akkordarbeit!

Während des Hauptgerichts stellte trennte sich die Spreu vom Weizen. Wohl dem, der einen Herd wie Herr Lafer hat, der in der Lage ist, die Pfanne in jenem Moment heiß zu bekommen, in dem man den Einschaltknopf der Platte aufgedreht hat. Gnocchi braten, Speck anbraten, Fisch im Ofen garen, Soße anrühren, Weintrauben halbieren… Zwischendurch hatten sich einige Teilnehmer darüber beklagt, dass der Sternekoch sich nicht ans Rezept halten würde. Dazu erklärte er lapidar, als Koch halte man sich nie ans Rezept. Dumm nur, wenn mehr Zutaten gebraucht werden, als vorhanden sind.

Absolutes Internetverbot für die Kids wegen verstopfter Leitung und die Hilferufe aus der Küche, weil auch eine Hausfrau keine 4 Arme hat, erreichten mich im Minutentakt.

Nun hab es also Fisch auf Gnocchi mit Speck. – 25 Minuten Pause, in der ich es sogar schaffte meiner ermüdeten Frau die Pfannen abzuwaschen, die Küche auf Vordermann zu bringen und die WebEx-Sitzung neu zu starten, deren Bild zwischenzeitlich eingefroren war.

Zur Nachspeise durften die Zimtkekse aus dem Ofen befreit werden, die dann das Eis auf heißen Beeren garnierten.

Ende der Veranstaltung, die nebenbei ein Kulinarisches Festmahl war, auch wenn im Nachhinein auffiel, dass der verzierende Dill noch in der Küche lag und die Utensilnenauswahl eines Sternekochs mit denen eines Haushalts zumindest in der Zahl der Siebe nicht mithalten kann um 20:30 Uhr

Fazit des Ganzen:

  • Ein Sternekoch hält sich nicht ans Rezept
  • Ein Sternekoch ist schneller, auch oder vielleicht gerade wenn 130 Haushalte gegen ihn antreten
  • Man brauch ein wenig Erfahrung in der Küche, um überhaupt mithalten zu können
  • Lippen lesen und Bildsequenzen imaginieren gehört zu den Grundskills in einem Haushalt, der erst in einem Jahr Glasfaser bekommen wird
  • Wenn auf dem Rezept 2 Siebe stehen, braucht man 7 Stück
  • Es schadet nix, den Herd mit 2000V statt 230V zu betreiben, wenn er schnell genug warm werden soll. 😂

Es hat lecker geschmeckt, aber nun muss erst einmal Erholung her.

bookmark_borderTrue Crime Podcast on Tour

Bühne Troe Crime
Bühnenbild vor dem Auftritt

Heute war ich bei der LiveShow  des TrueCrime-Podcasts von Bayern3 mit Alexander Stevens und Jaqueline Belle in der Friedrich-Ebert-Halle in Hamburg. Spannende Geschichten rund um den perfekten Mord toll erzählt von den beiden, die es sich bestens verstanden, sich die rhetorischen Bälle zuzuwerfen.

Sonst kann man ja Alexander Stevens viel im Monolog erleben, wie es vielleicht dem Habitus eines Anwalts im Plädoyer eben entspricht. Hier aber klappte das mit dem gleichmäßigen und ausgewogenen Wortanteil prima, wie man es eben auch vom Podcast kennt.

Wer den Podcast noch nicht kennt und vor brutalen Schilderungen nicht zurückschreckt, seine Kinder beim Hören weit wegsperrt, der darf gern mal reinhören unter https://www.bayern3.de/crime

bookmark_borderLars hat jetzt auch einen Podcast

Lars hat mich einige Wochen lang genervt, er möchte auch endlich mal einen Podcast machen, so wie fast die Hälfte seiner Klasse. Als ich denn mal nachgefragt habe, wo man denn all diese Podcasts finden kann, müssen sich so 90% der Podcasts in Luft aufgelöst haben und die verbliebenen waren nicht aufzufinden.

Aber wenn ich mich richtig erinnere habe ich auch in diesem zarten Alter mit meinem Cassettenradio angefangen und meine Freunde damit bespaßt.

Lars hat sich also für die ersten 4 Folgen seinen Kumpel Leif eingeladen und ich habe ein wenig bei der Aufzeichnung geholfen. Nun ist er da: Der erste Podcast „Im Visier der Pubertät“.

Unter https://anchor.fm/lars-schmeling ist Lars nun jeden Sonntag ab 12 Uhr mit einer neuen Folge zu hören.

bookmark_borderKirchenwahl am 1. Advent

Die Wahl der Kirchengemeinderäte wirft ihre Schatten voraus. In diesem Jahr lasse ich mich auch in meine Heimatgemeinde Kiel-Holtenau aufstellen.

https://www.nordkanalregion.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/kantidatinnen-und-kandidaten-fuer-die-wahl-am-1-advent.html

Die Amtszeit endet jedoch bereits nach einem Jahr mit der Fusion der 4 nordkanalischen Kirchengemeinden Altenholz, Friedrichsort-Pries, Schilksee-Strande und Holtenau.

bookmark_borderSolardach 1 – Information auf der Nordbau

Auf der Nordbau in Neumünster wollten wir uns eigentlich mal umschauen nach den neuesten Bautrends, mal schauen, ob es noch etwas gibt, das sich für uns lohnt und insbesondere sind wir interessiert an Solarstrom. Seit unser Nachbar vor einigen Jahren 14 Solarpanele auf sein Dach hat bauen lassen, lässt mich irgendwie die Idee nicht los, ob wir das nicht auch nutzen sollten.

Solar boomt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Anbieter sich da schwer tun, weil sie hoffnungslos überlastet sind oder eben spezielle Ansätze bieten, wie den bau auf dem Flachfach, dem Freigelände u.ä. was ein noch nicht so ganz erschlossener Markt ist. Eigentlich hatten wir uns von namenhaften Herstellern an dieser Stelle Angebote erhofft, aber die haben uns an lokale Dachdecker verwiesen, die die belieferten, selbst projektieren die Hersteller keine Anlagen mehr.

An Anbietern, die das Rundum-Projekt anbieten mangelt es inzwischen kaum. Nahezu jeder Energieanbieter, viele Kleinunternehmer und auch eine menge Scharlatane tummeln sich im Netz und als Neuling da durchzusteigen ist sicher ein Spiel mit Vertrauen und Setzen auf Namen und bewährte Qualität.

Die Forma Energieversum war ein Anbieter von Solaranlagen, die wir auf der Nordbau antrafen. Leider war der Stand wohl auch aufgrund dieses Alleinstellungsmerkmals so überlaufen, dass wir nur unsere Kontaktdaten hinterlassen konnten, um einige Wochen später einen Anruf zu erhalten.

bookmark_borderTandemflug aus 2000m Höhe

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Nachdem Petra es ja schon vor 2 Jahren trotz Höhenangst gewagt hatte vom Berg zufliegen, habe ich in diesem Jahr Armin angerufen. Am frühen Morgen trafen wir uns an der Talstation der Penkenbahn und es ging zunächst bei Nieselregen in 2000m Höhe zum Penkenjoch. Dort liegt der Startplatz für Tandem-Gleitschirmflieger.

Alle anderen haben wir erstmal starten lassen, bis der Nieselregen aufgehört hat und dann ging es los. Rein in das Gurtgeschirr. Hinter mir hat Armin dann den Schirm ausgebreitet, die Schnüre sortiert und sich eingeklinkt. Bei idealem Wind hab ich dann das Zeichen bekommen „Lauf!“ – Man kann ja gar nicht anders, als den Hang hinunter. Für einen kurzen Moment wurden wir von dem aufsteigenden Schirm gebremst und im nächsten Moment ging das Laufen noch ein paar Schritte und der Schwebeflug begann.

Das war einfacher, als ich dachte. Und das hineinrutschen in den Tragesitz hat auch prima geklappt. Und dabei hatte ich während des Starts sogar noch die Teleskopstange von der GoPro in der Hand.

Cool ! In 30 Minuten über dem hinteren Zillertal und Mayrhofen bis zur Landung auf der Wieder hinter dem Hotel Ederlehen.

Ich bekam den ganzen tag das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. 😁

Wer sowas auch einmal erleben möchte und dabei nicht in die Massenabfertigung der lokal ansässigen Dauerflieger geraten möchte, dem empfehle ich für einen ruhigen ersten Flug Armin Fankhauser (https://www.genuss-fankhauser.at/).