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  • Solardach 13 – Zugangsdaten

    Es war schon ein bisschen ein Schildbürgerstreich mit den Zugangsdaten von Senec. Die zuständige Sachbearbeiterin brauchte die Gehäusenummer. Die steht aber in der App, die hab ich wegen der fehlenden Zugangsdaten jedoch nicht – Was kommt nun zuerst die Henne oder das Ei? Zum Glück konnte mir eine Hotlinerin die Gehäusenummer aus meinen Stammdaten heraussuchen, wozu die andere Mitarbeiterin entweder nicht in der Lage war, oder die zur Sicherheit abfragte, damit da nicht jeder kommt und meine Daten ändern will.

    Letztlich bekam ich heute Mittag dann also die Zugangsdaten und freue mich seit dem über den sonnigen Tag. Von etwa 9-17 Uhr haben wir keinen Strom aus dem Netz gezogen, sondern den Speicher gefüllt, selbst verbraucht und eingespeist. Dafür war der Speicher natürlich ab 17 Uhr gefragt und hat uns die Pizza mit grünem Strom warm gemacht.

    Das wird spannend werden, in den kommenden Jahren das Verbrauchsverhalten ein wenig an die Sonne anzupassen. Im Grunde will ich nicht viel ändern, aber ein wenig Zeitverschiebung beim Wäsche waschen und Co wird es wohl geben.

    Gestern kam dann auch die Endabrechnung von Energieversum, in der auch die Lohnkosten ausgewiesen wurden. Das ist dann was für die Steuererklärung.

    Ab jetzt müssen die Stadtwerke tapfer sein. Ich werde berichten.


  • Solardach 11 – Endlich Inbetriebnahme

    Die Terminvergabe bei Energieversum verlangt ein wenig Flexibilität. Ich hatte die zum Glück bisher und habe mich ein wenig flexibel gemacht, denn ich wollte ja auch der schnellen Projektausführung nicht im Weg stehen. Nun erhielt ich vor 9 Tagen die Mitteilung, der Zählertausch würde heute zwischen 14 und 16 Uhr vorgenommen. Meiner Bitte, dies um 2 Stunden vorzuziehen, weil ich danach noch einen Termin hätte wahrnehmen wollen konnte man leider nicht entgegenkommen.

    … Und erstens kommt es anders als man meistens zweitens denkt. Um 11:50 Uhr stand der Installateur vor der Tür und wollte den Zähler tauschen und die Anlage in Betrieb nehmen. Da ich ohnehin wegen einer Erkältung meine Termine an diesem tag verlegt hatte, passte mir alles. Für 10 Minuten musste der Strom aus zum Zählertausch und schon war mein alter schwarzer Kasten Geschichte und so ein kleines graues Kästchen zeigt mir nun die Zeichen der Zeit an.

    Dann ging es an die Inbetriebnahme. Eigentlich hätte ich nun von Senec eine E-Mail bekommen sollen, die die Zugangsdaten enthält. Aber der Installateur hatte sich leider bei der E-Mail-Adresse vertippt! Und so blieb mir nur, einen Antrag an Senec zur Änderung der Zugangsdaten auszufüllen, unterschrieben einzuscannen und an Senec zu senden.

    Mensch, wie ärgerlich. Nun kommt Strom vom Dach – und ich kann es nicht sehen, weil ich keine Zugangsdaten habe. Für jeden anderen mag das zweitrangig sein, denn Strom ist Strom und sehen kann man den ja eh nicht, aber welcher Bauer guckt nicht stolz auf den mit Berg gefüllten Hänger seines Traktors, wenn er das Getreide ins Silo bringt….

    Bei Senec teilte man mir mit, meine anfrage würde in der Fachabteilung in den nächsten 72 Stunden bearbeitet. Ich bin gespannt…

     


  • Solardach 9 – Der Bürokram

    Einige Tage nach dem AC-Ausbau kam die Nachricht von Energieversum, die Registrierung im Marktstammdatenregister sei nun an der Reihe. Man habe einen Account erstellt zu dem ich eine Bestätigungsmail bekam und bei dem ich meine Daten eintragen musste.

    14 Tage später erhielt ich meine Registrierungsbestätigung durch die Bundesnetzagentur.


  • Solardach 1 – Information auf der Nordbau

    Auf der Nordbau in Neumünster wollten wir uns eigentlich mal umschauen nach den neuesten Bautrends, mal schauen, ob es noch etwas gibt, das sich für uns lohnt und insbesondere sind wir interessiert an Solarstrom. Seit unser Nachbar vor einigen Jahren 14 Solarpanele auf sein Dach hat bauen lassen, lässt mich irgendwie die Idee nicht los, ob wir das nicht auch nutzen sollten.

    Solar boomt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Anbieter sich da schwer tun, weil sie hoffnungslos überlastet sind oder eben spezielle Ansätze bieten, wie den bau auf dem Flachfach, dem Freigelände u.ä. was ein noch nicht so ganz erschlossener Markt ist. Eigentlich hatten wir uns von namenhaften Herstellern an dieser Stelle Angebote erhofft, aber die haben uns an lokale Dachdecker verwiesen, die die belieferten, selbst projektieren die Hersteller keine Anlagen mehr.

    An Anbietern, die das Rundum-Projekt anbieten mangelt es inzwischen kaum. Nahezu jeder Energieanbieter, viele Kleinunternehmer und auch eine menge Scharlatane tummeln sich im Netz und als Neuling da durchzusteigen ist sicher ein Spiel mit Vertrauen und Setzen auf Namen und bewährte Qualität.

    Die Forma Energieversum war ein Anbieter von Solaranlagen, die wir auf der Nordbau antrafen. Leider war der Stand wohl auch aufgrund dieses Alleinstellungsmerkmals so überlaufen, dass wir nur unsere Kontaktdaten hinterlassen konnten, um einige Wochen später einen Anruf zu erhalten.