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  • Solardach 3 – Ein zweiter Anlauf

    Nachdem der erste Anlauf vor dem Jahreswechsel schon nicht so ganz klappte, habe ich beschlossen, der Firma Energieversum eine zweite Chance zu geben. Solar soll auf unser Dach und zwar in möglichst voller Breite. Kurz nach meinem Kontakt zur Hotline meldete sich ein Vertriebsmitarbeiter bei mir. Wir vereinbarten einen Termin, bei dem er das Dach grob vermessen konnte und mit Hilfe von Fotos die ungefähre Größe berechnen.

    Nun die Ernüchterung: Die Bauvorschriften besagen, dass Solaranlagen, sofern sie nicht aus Glas-Glas-Modulen und damit besonders feuerfest gebaut sind nur bis 1,25m an die Brandschutzwand verbaut werden dürfen. Die deutlich teureren Module dürfen nur bis max. 50cm an die Brandschutzwand herangebaut werden. Bei genauer Betrachtung war festzustellen, dass die Solaranlage meines Nachbarn womöglich entgegen jeglicher Bauvorschriften über die Brandschutzwand hinaus gebaut worden war.

    Das Bauamt wird bei solchen Dingen nur auf Antrag tätig. Aber wer will schon seinen Nachbarn anschwärzen, wenn er selbst möglichst viel Solar aufs Dach haben will.

    Unter Einhaltung der Brandschutzvorschriften bekäme ich wohl nur 4 Panele aufs Dach. Ich habe klargemacht, dass doch bitte die Prüfung der Projektierung noch einmal durchkalkulieren sollte. Und so bekam ich heute die Rückmeldung, dass eine Bebauung des Daches mit maximal 6 Modulen à 400W möglich sei. Na, immerhin 3,2kWp.

    Es lohnt sich also hartnäckig zu bleiben, denn wir haben ja gemeinsame Interessen: Der Vertriebsmitarbeiter möchte einen vertrag machen, ich möchte eine möglichst große Solaranlage haben und wenn wir beide nicht weiter wissen, müssen halt die Experten entscheiden und die hatten offenbar den Tetris-Leistungskurs besucht.


  • Solardach 2 – Ein erster Kontakt mit Fragezeichen

    Die Nordbau lag nun schon einige Wochen zurück. Ich hatte zwar damit gerechnet, dass die Abarbeitung des Andrangs bei Energieversum einige Wochen mehr in Anspruch nehmen würde, aber dass es so lange dauern würde, hatte ich nicht gedacht. Ich fragte also telefonisch nach einem Beratungstermin und noch während ein Vertriebsmitarbeiter ein Angebot unterbreiten wollte, bekam ich einen Anruf mit Bezug auf unsere Meldung bei der Nordbau.

    Hier scheint die Linke Hand nicht mitzubekommen, was die Rechte tut. Offenbar wächst dieses Unternehmen schneller, als die Strukturen, die für eine koordinierte Abwicklung notwendig sein sollten.

    Angesichts dessen, dass die Bundesregierung am 2023 die Mehrwertsteuer auf die Solaranlagen streichen will und der Vertriebsmitarbeiter angesichts steigender Preise kurz vor Weihnachten auf einen Abschluss drängte, habe ich dieses Projekt erst einmal zurückgestellt. Ich weiß nicht, ob er nun persönlich beleidigt war oder ihm nun ein Abschluss fehlte, um die Probezeit zu bestehen, ich habe nie wieder etwas von ihm gehört.