bookmark_borderApfel-Pfirsich-Brei

Sophie Schmeling mit offenem Mund
Ich will mein Kürbisbrei zurück !

Heute Mittag habe ich nach wieder auf der Arbeit gesessen und Lars und Sophie haben heute Mittag und auch am Nachmittag von Petra ihr erstes Apfel-Pfirsich-Brei-Gläschen bekommen.

Das ist beiden offenbar nicht bekommen. Während Petra kurz einkaufen war, hat Sophie bitterlich geweint und ich hatte das Gefühl, es tut ihr der Bauch weh. Auch Lars hat es irgendwann nicht mehr ausgehalten und das Brüllen angefangen. – HILFE meine Nerven !!!

Sophie hat sich jedenfalls gegen weitere Apfel-Pfirsich-Breichen ausgesprochen und will ihren Kürbis zurück.

bookmark_borderErste Drehung

Wir sind wieder auf dem Damm. 2 Tage Kürbissuppe und heute erstmals festere Nahrung (Petra hat sich füher rangewagt) haben wieder Kraft gegeben.

Heute Nachmittag waren wir dann zur Krabbelgruppe bei Jule und Fritz. Da passierte es: Lars hat sich zum ersten mal ganz ohne Hilfe auf den Bauch gedreht. Dann war er allerdings ziemlich hilflos, denn nun lag er zwar auf dem Bauch, aber wie war das noch mal mit dem Zurückkommen ?

Großer Beifall für Lars. Was er wohl gedacht hat, als wir alle geklatscht haben ? Er hat jedenfalls ziemlich entsetzt geguckt. Und wir haben leider kein Foto gemacht 🙁

Hier noch ein Foto von unseren Fußballstars von 2034….
Sars und Sophie Schmeling als Fußballweltmeister 2034

bookmark_borderAuskotzen

Sonntag früh rief Petra um Hilfe. Sie musste dringend spucken und war danach nicht wirklich zu gebrauchen. Also habe ich zum zweiten mal die „Wasser macht Spaß“-Fahne herausgeholt und Lars und Sophie gewaschen, angezogen gefüttert. Am Nachmittag haben wir einen Besuch in Selent gemacht. Petra haben wir zuhause gelassen, damit sie eine Chance hatte sich zu erholen. Ich war fit und die Kinder auch. Im Verlauf des Nachmittags wurden beide ein wenig Quengelig, aber ohne Mama auch verständlich. Auf dem Rückweg ging es mir gar nicht gut. Eigentlich hätte ich gar nicht mehr fahren dürfen. Aber wer sollte sonst die Kinder nach Hause bringen ?

Von Unterwegs habe ich Petra angerufen, daß sie runterkommt die Kinder tragen helfen. Ich war kaum aus dem Auto da ging es los. Ich habe den halben Parkplatz vollgekotzt. Auch oben habe ich mich dann noch mehrmals bis in die späte Nacht übergeben müssen. Ich habe gar nicht gewußt, dass sooo viel im Magen drin sein kann.

Um 22 Uhr hatte Petra Sophie auf dem Bauch, als auch die das Spucken bekam. Es hat sich angehört als wenn man Wasser aus einer Flasche rausgluckern lässt … Und da lag Petra mit Sophie auf dem Bauch und einem Milchbreigletscher auf der Brust.

Wir hatten dann auch den Bereitschaftsarzt da, der aber meine solange Sophie nicht mehr als 6 Stunden nichts trinkt, wäre alles normal. Wir sollten ihr weiter was zu trinken anbieten.

Petra hat bei den Kindern geschlafen und ich habe mich die ganze Nacht im Bett gewältz und heute Nachmittag zum Arzt geschleppt. Böse Zungen mögen jetzt behaupten, daß ich wehleidig wäre, wenn ich über Rücken- und Muskel-, Kopf und Bauchschmerzen und Übelkeit klage.

An dieser Stelle muss ich mal Petra loben, die zäh wie sie nun einmal ist, die Nacht bei den Kindern gewacht, 3 oder 4 Maschinen Wäsche (Neue Schlafsäcke, Sophie mehrfach umziehen etc.) produziert und gewaschen, getrocknet und nebenbei das Bad voll durchdesinfiziert hat, die weiter gestillt, gefüttert und die Kinder in den Schlaf gesungen hat und dabei ihre eigene Mattigkeit, die Bauchschmerzen und Übelkeit zurückgestellt hat.

Lars hat übrigens bisher nicht gespuckt. Entweder war sein Kürbisbrei- wieder ausspucken vor einigen Tagen die einzige Reaktion und alles andere geht so an ihm vorbei oder das dicke Ende kommt noch. Wir wünschen uns jetzt jedenfalls wieder ruhigere Nächte.

bookmark_borderzum Ausstrampeln

Heute hatten wir keinen Termin, keine Ausflüge, keinen Spaziergang, einfach mal einen Tag zum Zuhause bleiben. Das haben die Kinder auch gleich genutzt. Zunächst zum Durch- und Ausschlafen am Vormittag und dann zum Ausstrampeln am Nachmittag. In der Stubenwiese wird es schon machmal zu eng. Die zwei rücken sich im wahrsten Sinne des Wortes auf die pelle, ziehen sich Socken oder Strumpfhosen gegenseitig aus oder treten einander.

Auf dem Boden bewegen die zwei sich schon prima vorwärts. Lars versucht sich mit Freude immer mal zu drehen, aber nur heimlich, wenn keiner hinschaut. Dann verlässt er auch mal heimlich das Spielfeld, um unter dem Tisch nach was auch immer zu suchen. Sophie übt fleißig die Drehung auf den Bauch, denn die Bauchlage bringt ihr mehr Übersicht. Lars dreht sich hingegen eher zum Vorwärtskommen. Sobald jemand Sophie zusieht, wird sie schnell ungeduldig, wenn es noch immer nicht klappen will. Schließlich will sie eigentlich mit der Drehung glänzen.

Ein wenig Brutal wird es dann beim Krabbelabschluss im Body. Da fliegen nackte Füße, werden Brüderchen oder Schwesterchen mit einem gezießten Kick gegen Arm oder Seite zu Fall gebracht und ein Gecschrei produziert, dass wir so manche Runde abbrechen und die Kontrahenten 20-30 cm trennen mussten.

Sophie will punkten im Wettlauf des Könnens, so scheint es, denn Lars hat inzwischen das Lallen mit zwei Silben begonnen und brabbelt munter drauf los, während Sophie uns weiter mit hingebungsvollen Seufzern zum Lachen bringt. Ich habe mir vorgenommen das mal aufzunehmen, um es für die Nachwelt festzuhalten. Vielleicht gibt es demnächst ja auch mal Audiofiles im Blog 🙂

bookmark_borderKüche und Fleisch

Etwa 27 Portionen Kürbis-Süßkartoffel und 10 Würfel Fleischpüree sind rausgekommen aus 3 Kürbissen, 1 Kg Süßkartoffeln und 250g Hüftsteak.

Nun ist die Küche wieder sauber und das Gefrierfach für die kommendne 14 Tage voll. Der Brei mit Fleisch schmeckte Lars und Sophie allerdings nicht so doll. Lars hat die Hälfte schließlich wieder ausgespuckt und Sophie musste mit den Fleischkrümeln ein wenig kämpfen.

Alle beide hatten dann nach dem Essen ein ganz rotes Gesicht. Keine Ahnung, ob das vom Essen kam oder von der Müdigkeit. Die zwei haben dann jedenfalls gut geschlafen und auch den Spaziergang am Nord-Ostsee-Kanal verpennt.

Am Abend haben wir dann wieder ein Papa-Baden gemacht. Für mich eine bequeme Art zu baden. Mein Job ist es, das Wasser auf Temperatur zu halten (37°C) und die Kinder in Empfang zu nehmen, zu halten und anzugrinsen, während Petra mit dem Waschlappen wedelt 🙂

Sophie mag Plantschen. Lars – genau wie ich – ist erst mals skeptisch mit Wasser …. Ihgittihgitt.

bookmark_borderAusflüge

Heute haben wir einige Termine gehabt, zu denen wir die Kinder mitgenommen haben. Eine Menge Abweichungen von dem gewohnten Tagesablauf, weshalb wir uns überlegen, ob wir die Krabbelgruppe in Friedrichsort morgen aussetzen.

Kein Wunder, dass die Kinder da im Moment nicht so berechenbar schlafen und Petra Nachts wieder 1-2 mal raus muss. Da ist Meine Elternteilzeit für die Kontinuität im Kindertagesablauf eher hinderlich.

Heute Abend ist wieder mal Babyküche angesagt. Ich habe Kürbis und Süßkartoffeln gekauft dazu ein Stück Hüftsteak, das wir in Babynahrung einbringen wollen. Zum Beginn also mal was Gutes. Ich ahne, dass die Kinder da nicht soooo begeistert von sein werden und wir von den Reaktionen auf die mit Liebe ausgesuchte Nahrung enttäuscht werden. Ich werde berichten.

Nun geht es alle 20 Minuten in die Küche und neue Eiswürfel und Portionsbecher füllen.

bookmark_borderTreffen der Krabbler

Heute waren wir zur privat organisierten Krabbelgruppe. Nach der ersten Krabbel- und Drehrunde haben wir alle erst einmal die Kinder gefüttert, bevor wir die mitgebrachten Kinderwagen ausgepackt haben und Friedrichsort unsicher gemacht haben 🙂

Ein Treffen zum Füttern der Kinder kann man ja auch Feed-Dating nennen…

Wenn man dann auch noch ein Kinderwagenrennen veranstalten würde, könnte man es um ein Speed-Dating erweitern. Aber wir haben in aller Ruhe eine kleine Spazierfahrt gemacht, damit die Kinder alle mal frische Luft bekamen.

Unsere zwei waren nach diesem Ausflug ganz schön gestresst. Sie wollten nur noch ein kleines bisschen strampeln und dann an Brust und Flasche. Hunger hatten die zwei nicht so viel, weil sie ja am Nachmittag eine große Flasche hatten.

Die letze Nacht waren die beiden oft wach. Wie die Nächte davor auch schon. Wir haben so im Urin, dass da noch was kommt. Werden die zwei krank ? Wachsen die beiden ? Oder kriegen sie wieder mal Zähne. Es darf wild spekuliert werden ….. Wir werden es sehen.

bookmark_bordertierisch müde

Hallo !

Mama und Papa sind in den letzten Tagen immer so müde. Ob das an der neuen Sendung im Fernsehen liegt, wo die Großen wieder so tun, als seien sie wieder klein ? Die essen Brei aus Dingen, die wir noch nicht kennen. Süßkartoffel, Kürbis und Pastinake kennen wir ja schon. Ob wir wohl auch mal Kakalakenbrei bekommen ? Das soll aber voll ekelig schmecken.

Und streiten tun die sich auch wegen Kinderkram. Und die eine hat sogar auch Pups und Schietprobleme wie wir. Wir können da echt mitfühlen. 5 Tage nicht schietern. Das kennen wir gut. Das macht richtig Aua !

Wir hatten heute turnen, morgen sind wir in der Krabbelgruppe und Freitag auch. Immer ist was los. Wir haben kaum Zeit zum schlafen. Und da wundert es uns auch nicht, daß wir Nachts nicht mehr durchschlafen können. Vielleicht können wir aber auch nicht so gut schlafen, weil wir uns nicht mehr sehen können. Wir wollen ein Babydoppelbett ! (Gibt es sowas ? – Es sollen doch auch schon Babys verheiratet worden sein. Schlafen die dann nicht in einem Babyehebett ?

So. Genug philoSOPHIErt ! Wir sind müde !  Gute Nacht !
Lars und sophie sind müde

bookmark_borderMilchanbieter

Bei der U5 haben wir auch darüber gesprochen, daß Sophie oftmals die Flasche verweigert. Inzwischen habe ich gelernt das zu akzeptieren und biete Sophie ein oder zwei mal die Flasche an und wenn sie nicht will, gibt es halt ein längeres Papa-kuscheln.

Dr. van Heek sagte uns auch, daß das nicht verkehrt ist. Flüssigkeit kann neben Getränken auch in Form von Flüssigkeit in Nahrung aufgenommen werden. Dazu gehärt natürlich auch der Brei. Man kann also nicht nur anhand der Milchmenge sagen, ob sie genug trinkt oder nicht…

Ich werde also weiter als Milchanbieter fungieren und Sophie eifrig ein Fläschchen hinhalten und mich freuen, wenn sie es schmatzend leert. Sophie wechselt also derzeit mehrmals am Tan den Milchanbieter 🙂 🙂 🙂

bookmark_borderMama hackt

Eigentlich wollten wir nur die Lars Eisbär Flaschen von NUK kaufen. Da wir die nicht im Handel gefunden haben, haben wir bei NUK angefragt. Die konnten uns jedoch nur einen Händler in Lütjenburg nennen, der die Flaschen hat. Ein bisschen weit …. Aber da gäbe es ja den NUK-SHOP. Den hat Petra denn auch erkundet und einen Tag später den Shop, registriert sich und wundert sich, daß auch beim dritten mal die Bestellung nicht abgeschlossen werden kann.

Kurz danach klingelt das Telefon. Am anderen Ende ein verzweifelter Administrator, der nicht versteht wie Petra überhaupt von dem Shop wissen kann und wie sie darauf zugreifen kann. Die Bestellungen hatte er jeweils gelöscht, weil der Geschäftsführer persönlich um 16 Uhr den Shop eröffnen will. … Nunja. Wir haben dann die Flaschen doch noch gefunden. Die letzten zwei Larsi-Flaschen.

Nun braucht Petra nicht wieder auf die unbekannte Shopseite und der Chef kann erst einmal seine Bestellung absetzen 🙂

bookmark_borderU5 – die fünfte Plakette

TÜV-Plakette 05Heute war U5. Dr. van Heek hat sich wieder ausführlich Zeit genommen, unsere zwei gründlich zu untersuchen. Er ist sehr zufrieden mit den beiden.

Die Mängelliste ist kurz und hat die Vergabe der Plakette nicht verhindern können: Lars kann sich noch nicht lange im Stütz halten, dafür hat Sophie noch Probleme beim Greifen von Gegenständen.

Für die Datensammler hier die Fakten:
Lars 7700g, Länge: 69cm, 45 cm Kopfumfang, BMI 16,3
Sophie: 6520g, 66cm, 44 cm Kopfumfang, BMI 14

Somit liegen die zwei voll in der Norm und gedeihen prächtig. Wir haben mal nachgefragt, wie groß Lars werden kann. Nach den Berechnungsmöglichkeiten könnte er 1,96m groß werden. … Das kann ja heiter werden. Wir werden mal drauf achten, daß er keinen Kunstdünger in die Schuhe bekommt wie ich 🙂

bookmark_borderKrabbelgruppe und Ausflüge

Am Mittwoch haben wir eine neue Krabbelgruppe besucht. Durch ein Internetforum haben wir uns mit 3 anderen Müttern und ihren Kindern zusammengefunden, die in etwa das gleiche Alter wie Lars und Sophie haben. Der Termin war angenehmer zu schaffen, als der 9:30 Uhr-Termin letzte Woche in Friedrichsort. Das nächste mal treffen wir uns am Nachmittag, denn die Kinder waren alle nach einer kurzen Spielphase so müde, dass sie reihum eingeschlafen sind. Bis zuletzt hat Lars noch gehofft, angesprochen zu werden, aber dann lag er so einsam da und flehte ein wenig sehnsüchtig nach meinem Arm, auf dem er dann auch für etwa 20 Minuten weglullerte.

Lars und Sophie haben im Anschluss ihre volle Breimahlzeit weggemümmelt. Kurbis mit Süßkartoffeln.

Heute haben wir nach dem Mittag (Lars hat sogar noch die Reste von Sophie gegessen) einen Ausflug nach Bilsen zum Restportenmarkt Mohr gemacht. Es war Petras Wunsch. Ich hatte nach meiner Garten-Vorstandssitzung gestern Abend, wegen der ich die Nachtmahlzeit mit den Kindern schwänzen musste etwas wiedergutzumachen. Nun haben wir beide wohl bei den Kindern etwas wiedergut zu machen, denn die sind ein wenig aus dem Takt geraten durch unsere späte Rückkehr um halb acht. Die Kinder haben aber auch einen strammen Terminplan. Nicht mehr lange, denn brauchen die einen Time-Manager, ein Smartphone und was Babys sonst so haben (wollen).

Morgen erwarten uns Krankengymnastik uns U5.

bookmark_borderBettentrennung und Wettbewerb

Sonntag Nachmittag ist es geschehen. Wir haben es gewagt. Lars und Sophie haben wir in getrennte Betten gelegt.

Lars hatte zunächst am Sonntagnachmittag in dem zweiten Bett gelegen, das wir ja schon fast ein 3/4 Jahr stehen haben und am Abend haben wir ihn auch da rein gelegt. Er hatte zunächst ein wenig Probleme einzuschlafen aber ich denke das war mehr wegen des ungewohnt großen Platzes als wegen den neuen Bettes. Sophie konnte sofort schlafen. Bei Lars sind wir uns nicht sicher, ob er nicht Sophie vermisst. So manches mal hat er ja mit offenen Augen einfach so dagelegen und sehnsüchtig zu ihr hingeschaut, wann sie denn wohl die Augen aufmacht und ihn anquietscht. Nun stehen die Betten ja über Eck und die zwei können sich nicht mehr so einfach sehen. Vielleicht ist es auf Dauer besser so, denn der Platz im Bett wurde immer knapper. Hoffentlich gewöhnt sich Lars an das neue Bett und eröffnet sich neue Kommunikationswege zu Sophie.

Sophie dreht sich inzwischen. Heute Nachmittag hat sie mit einer enormen Ausdauer versucht, sich auf den Bauch zu drehen. Schließlich wurde sie richtig ärgerlich darüber, daß sie es noch nicht schafft. Bis jetzt geht es nur so halb auf die Seite, aber das wird. Wenn sie so weiter macht, dann überholt sie Lars bald mal wieder, der uns dann sicher mit neuen Künsten überrascht, um Sophie wieder zu übertrumpfen. Es scheint so, als wären die beiden einem ständigen Wettbewerb unterworfen. Aber ich glaube die einzigen, die darin einen Wettbewerb sehen sind wir Großen. Die Kleinen machen das, weil sie das einfach wollen 🙂
Sophie Schmeling:

bookmark_borderDaumen-Junkie

Daß Lars ein Schnuller-Junkie ist, habe ich ja schon oft berichtet. Er geht ohne Schnulli nicht schlafen und ich habe gestern so daran gedacht, als ich in dem Buch „Achtung Baby“ von Michael Mittermeier las, er habe 12 Schnullies im Greifradius seiner Tochter im Bett verteilt (Genannt das dreckige Dutzend), die sie reihum in den Mund steckte.

Sophie hat es da etwas einfacher. Sie hat ihren Daumen von jeher dabei. Das Problem ist jedoch, daß ich so langsam das Gefühl bekomme, daß sie da einen Haltungsschaden von bekommt. Der linke Arm ist schon so angespannt, daß sie den Daumen immer wieder in den Mund stecken will, auch wenn es gerade mal nicht geht. Beim Stillen gibt das Probleme, und beim Füttern muss ich Sophie beide Hände festhalten. Dann isst sie aber brav und eifrig Kürbis mit Kartoffel. Mjamm Mjamm. Mehr Papa !

Lars sah heute bei der Mittagsmahlzeit lecker aus. Ihm ist es gelungen, das Lätzchen über sein Gesicht zu stülpen und den Kürbis über die Augen, die Nase bis zur Stirn zu verteilen. Sophie habe ich mit der Hand-Festhalte-Methode ganz sauber durch die letzten Tage bekommen. Petra meint jedoch, es wäre für Lars ein Geschmacksabenteuer mit allen Sinnen gewesen, dass ich Sophie verwehrt hätte 🙂
Lars Schmeling beim ersten Füttern mit Pastinake am 24.12.2010

bookmark_borderTräume

Petra hat mir Freitag von einem Traum erzählt. Sie hätte Lars und Sophie gesehen. Im erwachsenen Alter. Lars zeigte uns ein Auto, an dem er entwickelt hatte bzw, das er konstruiert hatte. Dieses Auto konnte „bei Bedarf“ die Farbe wechseln. Bordeauxrotmetallic war das Auto. Sophie staunte auch und wollte aber lieber ein Mitternachtsblaumetallic haben. Das hat Lars dann wohl auch gleich eingestellt.

Petras großes Erstaunen war, daß es sich um einen  OPEL handelt, ich habe mir alles ganz genau erklären lassen und wir waren ganz schön stolz.

Petras träume mögen manchmal verrückt sein. Ich habe ja auch schon in Träumen dem schwedischen König den Euro verkauft und mit Heide Simonis beim Frühstück über Politik diskutiert.

Ein anderer Traum von mir war die von der Taufe unserer Kinder. Dabei hatte ich ja schon Jahre vor der Geburt die Namen geträumt und unbeabsichtigt die Tatsache, daß es Zwillinge werden.

Ein gemeinsamer großer Traum ist im Juli in Erfüllung gegangen und und die Erfüllung liegt nun nebenan und wartet auf die Nachtmahlzeit 🙂

Wer weiß, was wir noch so herbeiträumen 🙂

bookmark_borderKrabbelgruppe, Kürbis und Stilschnulli

Heute früh waren wir in Friedrichsort in der Krabbelgruppe. Unsere Zwei waren zwar die jüngsten dort, aber so mancher neugierige Blick wurde schon mal ausgetauscht. Sehr entspannt dieser Besuch dort. Das hat Wiederholungspotential, wenngleich der Termin 9:30 Uhr schon ziemlich früh liegt.

Am Mittag gab es dann Kürbis-Beikost. Mjamm Mjamm Lecker ! Sophie hat 2 ganze Würfel Brei verdrückt (Wir tauen vorgekochten Brei auf) und Lars sogar drei. Das kann ein neues Lieblingsgericht werden. Leider ist das Zeug ja wirklich farbecht. Da muss man verdammt aufpassen, daß das Lätzchen sitzt und Sophie nicht beim Schlucken eine kleine Fontäne aus dem Mund entspringt.

Lars hat übrigens seit einigen Tagen einen Schlulli mit Lars dem kleinen Eisbären drauf. So richtig stilecht also ein Schnulli mit seinem Namensvetter. Sophie hat natürlich auch so einen Schnuller. So hat sie Lars immer dabei 🙂

bookmark_borderFrische Luft macht ….

hungrig, müde, kalt, und vieles andere mehr.

Heute habe ich im Rahmen meiner Elternteilzeit früher Feierabend gemacht und wir konnten mal wieder bei Tageslicht zu einem Spaziergang aufbrechen. Wir haben eine große Runde über die Eisgletscher der KWG-Anliegen gemacht und uns an den eisfreien Wegen in Schilksee Süd und am Ankerplatz gefreut. Zuweilen wurde Lars beim Geruckel über die Eisfelder wach, die die KWG geräumte Wege nennt und Sophie genoss die Schuckelei und schlief ein. Ein Wechselspiel der Gelände. Safari einmal anders.

bookmark_borderDaten und Fortschritte

Heute war Isabel mal wieder bei uns. Sie hatte zu meiner Beruhigung dieses mal die Waage dabei, auch wenn das Wiegen von Lars schon schwieriger wurde, denn es ist ja eine kleine Babywaage und Lars ist schon ein großes Baby.

Lars: 7340g, Sophie 6430g. Das liegt voll im Normalbereich und der Abstand zwischen den beiden hat sich von 700 nur auf 900g vergrößert.

Erstaunlich, daß die beiden nun auch fast die gleiche Große haben auch wenn Lars immer etwas größer wirkt: Lars 68cm und Sophie 66,5cm.

Isabel hat sich unsere Bedenken zu Sophie angehört und uns beruhigen können. Wenn Sophie nicht will, ist es okay. Nur schade, daß ich nun eher nur kuscheln kann statt Fläschchen geben… Naja. ein kleiner Trost ist, daß ich Sophie nun nicht mehr mit der Flasche quälen muss. 🙂 🙂

Sophie hat heute schon den dritten Tag in Folge ihren Brei aufgegessen. Prima ! Pastinakensteak ist doch was zum groß und stark werden – mit Apfelsaft, Rapsöl und Muttermilch ein leckerer Cocktail 🙂

Sophie kann sich in sitzender Position gut im Gleichgewicht halten auch wenn Sitzen für sie noch zu früh ist, solange sie diese Position noch nicht aus eigener Kraft erreicht, Lars hingegen fällt im Sitzen um wie ein nasser Sack, obwohl er sich schon an den Händen gefasst in die Sitzposition hochziehen kann.

Es ist interessant festzustellen, wie unterschiedlich sich Kinder im gleichen Alter die Welt erschließen. Ich glaube sogar, daß wir in einigen Jahren über diese kleinen Defizitchen und Fortschritte lachen werden, denn am Ende werden beide ihren Weg machen. Eine interessante Erkenntnis, die ich mir immer wieder vor Augen führen muss, wenn ich geneigt bin mit anderen Kindern vergleichen zu wollen: Kinder sind auch Induviduen und sind nur schwer miteinander vergleichbar.

Jetzt gibt es die Nachtmahlzeit. Vielleicht für Sophie mit etwas Milch, vielleicht aber auch mit viel Papakuscheln.

bookmark_borderKrabbeln und robben verboten

Als ich vor einigen Tagen im Buch „Achtung Baby“ von Comedian Michael Mittermeier las, er habe von seinen Eltern erfahren, er habe stets zu zweit gewickelt werden müssen, weil er auf dem Wickeltisch so gestrampelt habe, habe ich herzhaft gelacht. Zum einen natürlich weil es so urkomisch formuliert war, aber auch weil es mich total an Sophie erinnert.

Ich habe heute halblaut überlegt, ob ich wohl ein „Krabbeln verboten“-Schild am Wickeltisch anbringen soll und wie es wohl aussehen müsse, um auch von Babys verstanden zu werden 🙂 Sophie startet egal wie müde sie ist ihre Rückwärtsrobb-Versuche auf dem Wickeltisch mit dem Effekt, daß sie die Wickelunterlage, die Windel und das Handtuch zu mir schiebt, um gleichsam der Wand entgegen um die Ecke biegend in der hintersten Ecke des Wickeltisches von der Wand abgefangen strampelnd und grinsend liegenzubleiben.

Ungut nur, wenn sie mir grade von der frischen Windel hüpft, bevor ich sie schließen konnte oder aus dem Schlafanzug schneller aussteigt, als ich ihre Arme einfädeln kann. Klar, könnte ich sie auch mit einer Hand oder einem Arm festhalten, aber das ist mir zu kompliziert (sieht sicher auch bescheiden aus) und für Sophie sicher unbequemer, als wenn ich sie zum siebten male aus der Ecke ziehe 🙂 Sie wird den „Stempel“ der Lieblingstochter eben nicht los 😉

bookmark_borderAll we can eat

Heute haben Lars und Sophie jeder einen ganzen Pastinakenbrei aufgefuttert. Interessant, wie kleine Kinder Strategien entwickeln, die überzählige zuvor mühsam eingegebene Pampe wieder durch die Futterluke hinauszubefördern.

Sehr Kreativ zeigt sich Sophie, die oberhalb des Löffels die Eingabe genießt, während sie unterhalb des Löffels den Brei mit der Zunge auf dem Kinn verteilt. (Ein Fachbegriff dazu nennt sich FirstInFirstOut – FIFO)

Lars unternimmt währenddessen ballistische Versuche. Mit einem kräftigen „Hatschi!“ verteilt er einen Teil des Breis feinzerstäubt auf Petras T-Shirt. (In der Nachrichtentechnik könnte man den Fachbegriff Broadcast gebrauchen.)

Heute Nachmittag haben wir mit Anke, Carsten, Rune und Bjarne einen Spaziergang durch Altenholz gemacht. Sozusagen ein Neujahrsspaziergang. 2 Stunden an der frischen Luft. Meine Füße wurden schon zu Eisklumpen 🙂

Frische Luft tat offenbar unseren Zwergen gut, denn sie waren heute Abend besonders hungrig. Sogar Sophie, deren Trinkverhalten mir die letzten Tage immer mal wieder Anlass zur Sorge gab hat nach 30 Min Brust auch noch 100ml ohne Murren weggenagelt. Lars hat dabei 150ml getrunken, war aber auch zuvor schon an der Brust eingeschlafen.

bookmark_borderNeujahrsnacht

Wir hatten unseren Tisch abgeräumt, die Kinder um 23:00 Uhr zur Nachtmahlzeit geweckt und um 23:40 Uhr zu Bett gelegt. Um Mitternacht war noch alles ruhig. Die Kinder schliefen. Um 00:10 Uhr gingen dann die ersten Böllerschüsse draußen auf der Seite des Blocks los, die vom Zimmer unserer Kinder abgewandt ist. Dennoch schlug das Babyfon an. Unsere Kinder konnte das nicht beunruhigen, dennoch konnten sie nicht ganz ohne aufzuwachen. Wir haben uns also zu viert eine halbe Stunde lang Feuerwerk am Fenster angeguckt und zu dem bunten Treiben gequietscht.

Aufregend – der erste Jahreswechsel der Kinder und das kurz vor dem ersten Halbjahresgeburtstag. Aufregend, aber nicht negativ. Gegen ein Uhr wurde es draußen langsam leiser und die zwei schliefen entspannt bis heute früh um 8 Uhr in ihrem Bettchen.

Lars hat heute Kartoffel-Pastinake nicht so geschmeckt. Sophie hingegen hat den stark verdünnten Pastinakenbrei zwar zunächst ein wenig skeptisch, dann aber doch genüsslich in sich hineinschaufeln lassen. Ihr Durst an der Flasche lässt allerdings zu Wünschen übrig. Ich fürchte, wir machen uns da verrückt, weil wir den direkten Vergleich zu unserem nimmersatten Lars haben. Dennoch wollen wir dieses Verhalten weiter im Auge behalten.

bookmark_borderJahresrückblick

Sophie und Lars Schmeling
Aus technischen Gründen geht dieser Beitrag 2 Tage zu spät online – aber das Jahr ist ja noch jung und Jahresrückblicke, die zu früh im Fernsehen gesendet werden, gehen mir ja auch auf den Nerv 🙂

Schauen wir mal auf das letzte Jahr zurück:

Was war
Letztes Sylvester musste Petra noch aufpassen, was sie aß. Nichts sollte das zarte Glück, das sich in doppelter Form in ihrem Bauch eingenistet hatte gefährden.

Dann das Beschäftigungsverbot – Petra konnte sich nicht einmal von den Kindern im Kindergarten verabschieden und ihre Pläne von Thematisierung Schwangerschaft fielen aus.

Im Februar ein letztes mal Petras Geburtstag feiern ohne Kinder. Im langen Winter hat sich Petra kaum vor die Tür getraut.

Im März der Umzug unseres Schlafzimmers. Ein Wochenende in einer zugestellten Wohnung.

Immer wieder Ultraschalluntersuchungen. Unsere Kinder haben wir schon früh gesehen, aber dennoch nichts davon geahnt, wie sie aussehen werden. Ein frühes Ultraschallbild von Sophie sieht ihr aber verdammt ähnlich.

Im Mai die Maifeier. Dank Wintergarten eine warme Angelegenheit.

Dann unser Countdown – Hecke schneiden(21.06), Nena auf der Kieler Woche(26.06.) , Opas Geburtstag (28.06.), Shrek (30.06.) und dann die Geburt (02.07.).

Seit dem hat sich sooo vieles verändert. Die vorangegangenen über 170-Blog-Einträge können ein Lied davon singen. In 2 Tagen werden unsere beiden schon ein halbes Jahr alt.

Was ist
Vorbei die Zeiten der Langschläfer, vorbei die Zeit der bedingungslosen Milchfläschchentrinker. Jetzt wird gequengelt, gerobbt, geschnullert, gespielt, gerollt, gelacht, geweint, gepupst, gerülpst, gegriffen, gestreichelt, gekratzt, gespuckt und gesaugt.

Babys finde ich plötzlich niedlich, ich werde zum Tier, wenn jemand rücksichtslos gegenüber Kindern und Eltern ist und ich sehe auch meine eigene Kindheit und die Arbeit meiner Eltern in einem anderen Licht.

Was so zwei kleine Zellklümpchen doch bewegen können, wenn sie erst einmal zu zucken beginnen, einen Körper um das Herzchen formen, ihn in die Freiheit entlassen wollen, weiter wachsen und ihren eigenen Charakter formen.

Was wird werden ?
Wir werden uns mittelfristig nach einer größeren Bleibe umschauen, unsere Kinder in die Krabbel und Lauf-Ära führen, wollen ihre Sprache verbessern, uns von Silben zu Worten und kleinen Sätzchen hangeln, wollen Nachts mal wieder mehr Schlaf haben (wobei wir schon jetzt Luxus genießen) und unsere Zeit noch effektiver nutzen lernen, Kontakte wieder mehr pflegen, auch wieder bei uns an gesunde Ernährung denken und vieles vieles andere mehr.

Mal sehen, was noch so kommt.

Herzlich Willkommen 2011

bookmark_borderKrabbelversuche

Sophie kann sich echt prima mit den Armen abstützen. Wenn man sie auf den Bauch legt (vor einigen Wochen noch undenkbar) stützt sie sich mit den Armen hoch und hebt den Kopf um alles gut sehen zu können. Das erste Gestrampel mit den  Beinen geht auch schon los. Nun muss nur noch der Popo hoch 🙂

Lars kann sich in der Bauchlage nicht hochdrücken. Dafür kann er sich gut in den Sitz hochziehen und dort auch eine Weile das Gleichgewicht halten. Nützt ihm aber noch nichts, da er noch immer Hilfe zum Hochziehen braucht und beim Umfallen nicht immer automatisch in Mamas oder Papas Hand fallen kann.

Unsere zwei haben also verschiedene Herangehensweisen an die Fortbewegung und Mobilität. Mal sehen, welche letztlich zu welchem Erfolg führen wird …. In Sachen Sprache holt Lars gerade auf. Er imitiert Löwengebrüll, ohne je einen gesehen zu haben, schreit was das Zeugs hält und stärkt seine Stimme.

Sophie schlägt derweil leisere Töne an. Mit einem wehementen quengeln und klagen verweigert sie vielfach das Fläschchen und ist manchmal nicht zum Schlafen zu bewegen. Ich meine ja, dass im Unterkiefer zwei kleine weiße Stellen in der Kauleiste schimmern, aber das kann Wunschdenken oder Einbildung sein… wir werden sehen, was uns das neue Jahr bringt, wenn es in etwa 24 Stunden beginnt.

bookmark_borderBesuch bei Ingo

Heute haben wir uns erneut auf den Weg in den hohen Norden gemacht. Dieses mal haben wir Ingo uns Gaby besucht. Unsere Kleinen haben die zwei ja schon eine Ewigkeit nicht gesehen. Und da wir immer wenn wir in Flensburg sind bei der Familie reinschauen und dann immer keine Zeit haben auch mal Ingo uns Gaby zu besuchen haben wir uns entschlossen diesen Besuch einmal eigens nach Weiche zu machen.

Familienhund Luna ließ es sich nicht nehmen, unsere zwei persönlich mit der feuchten Schnauze zu begrüßen. Sie schleckte die ohnehin feuchten Hände der beiden und Sophie bekam sogar ein feuchtes zartes Küsschen – buäh 🙂

Menschenansammlungen sind für unsere beiden natürlich immer nicht so ganz einfach. Zumal in fremder Umgebung. Da wird das eine oder andere Auge weniger zugemacht, um auch bloß nix zu verpassen. Das fördert das Sprachverständnis, wenn man nicht nur Mama und Papa beim reden zuhört, sondern auch Ingo und Gaby.

Auf dem Rückweg haben die zwei gut geschlafen. Bei unserem Abstecher zu Citti waren sie jedoch wieder wach und wir mussten eine Welle von Protestschreien über uns ergehen lassen, als wir auf dem Weg nach Hause auch noch an der Tankstelle Station machten.

Lars konnte irgendwie nicht den Weg ins Bett finden. Erst ließ er sich von Mama eine Weile beruhigen, um dann wieder aufs neue rumzukrähen, dann ließ er sich von mir das Bäuchlein massieren, um dann plötzlich die Augenlichter auf Sparflamme zu drehen und nun einzuschlafen.

Nach dem Nachtfläschchen werden nun noch die Gedanken des Tages ausgetauscht. Die zwei quietschen noch ein wenig über Ingo und Gaby Tochter Denise, über Ingos Mutter, die feuchten Küsse von Luna, dem bunt geschmückten Tannenbaum im Wohnzimmer und davon, daß man sich doch irgendwie zu selten sieht ….

bookmark_borderOffroad in the City

Heute Mittag haben wir einen Ausflug in die City gewagt. Ein Besuch beim Juwelier, bei Karstadt, bei DM. Und das erstmals wieder mit Kinderwagen. Nunja zeitweise war es eine Geländefahrt durch tiefen Schnee, teilweise war so gut geräumt, daß ich mich an Sommer erinnert gefühlt habe.

Jedes Geschäft, das wir mit dem Wagen betreten haben haben wir erst einmal mt dem an den Rädern auftauenden Schneematsch eingesaut bis zum abwinken. Zuweilen echt peinlich. Während sich der Mqatsch in dem allgemeinen Dreck des Eingangsbereichs bei Karstadt verlor, wo wir in der Babyabteilung zwei tolle Strampler gekauft haben, war beim Kieler Juwelier doch ein wenig Landunter.

Lars ist zuweilen beim Spielen ein ganz schön einnehmendes Wesen. Kaum hat er bei seiner Schwester einen Spielwürfel entdeckt, den er zwar selbst gerade in der Hand hat, so verspürt er den inneren Zwang, diesen gegen den seiner Schwester einzutauschen nicht ohne seinen eigenen sicher an der von Sophie abgewandten Seite sicher zu verwahren. Dass Sophie ihn daraufhin anschreit und versucht sich in eine gute Tritt-Position zu robben klingt verständlich.

bookmark_borderMilchpocken

Zuweilen will Sophie die Flasche nicht. Sie erfindet immer neue Zungenspiele, um den Nucki aus dem Mund zu befördern. Gerade wenn dann die Milch noch ein wenig unter Druck steht und aus dem Nucki spritzt, wenn sie ihn gerade aus dem Mund befördert hat, bekommt sie die Milchpocken. 🙂

Das sind jene wie Pocken aussehende kleine weiße Milchtröpfchen, die sich auf ihrem Gesicht bilden, wenn der Milchstrahl ihr Gesicht überquert und  Sophie sich wegdreht. Lauter kleine Michtröpfchen überziehen die Gesichtshälfte von der Stirn über die Augen, die Wange bis zum Mund. Milchpocken eben. 🙂

Diese leichte und völlig ungefährliche Krankheit kann durch eine einfache Behandlung mit einem Waschlappen, einem Taschentuch oder einem Lätzchen behandelt werden. Einfach das ausgewählte Textil auf die Pocken legen, kurz reiben und schon heilen die Pocken rückstandslos ab. 😉 🙂 🙂

bookmark_borderWeihnachten – eine Fortsetzung

Heute war also nun der zweite Tag unserer Weihnachtsbesuchsreihe. Nachdem wir gestern wegen des Wetters und zu Gunsten der allgemeinen Erholung (Petra vom Schnupfen, Lars und Sophie von den Erlebnissen an Heiligabend) zuhause geblieben waren, sind wir heute nach Flensburg aufgebrochen. Bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte erwischten uns die ersten Schneewolken kurz vor Tarp. Ab dann hatten wir Schnee. Wir haben wie geplant (Petra sagt immer, ich habe Parkplatzglück) einen Parkplatz vor der Tür bei Oma Ilse gefunden.

Lars hat ein wenig von seinem (Pasti-)Nackenbraten bekommen 🙂 und Sophie hat auch einen Löffel probiert. Noch nicht so ihr Fall. Nach der Mittags-Mahlzeit haben die zwei sich erst einmal hinlegen können.

Wir Großen hatten dann Zeit für das Mittagessen (Rinderbraten) und eine anschließende Bescherung. Natürlich waren auch jede Menge Geschenke für Lars und Sophie dabei. Das müssen die zwei gerochen haben, denn plötzlich wurde erst Lars, dann Sophie wach. Lars wollte einfach nur dabei sein, Sophie erst mal was zu essen.

Kaffee fiel zugunsten einer Nachmittagsmahlzeit für die Kinder aus. Sophie war schon etwas quengelig und hatte Probleme mit dem Pupsen. Deshalb hat sie eines der homöopatischen Zäpfchen bekommen.

Dann haben wir uns aufgemacht, eine kleine Wanderung mit den Kindern in der Babytrage unter der Jacke zu Opa Wolfgang und Oma Birgit. Unsere zwei haben sich trotz einsetzender Müdigkeit gut gehalten.

Eindrücke über Eindrücke und viele freundliche Menschen, die sie alle schon mal gesehen haben…. wann war das noch ..?!… ist ja schon fast ein halbes Leben her …

Natürlich gab es auch hier eine Bescherung. Wir sind alle reich beschenkt worden. Lars und Sophie haben von Opa Wolfgang und Oma Birgit ganz tolle Hochstühle bekommen. Noch können sie zwar noch nicht sitzen, aber wenn es losgeht, brauchen wir nicht erst los und suchen….

Oma Birgit hat Lars mit ein paar Löffeln Bananenbrei gefüttert. Den fand er richtig lecker. Und kauen ließ der sich offenbar auch ganz anders als der Pastinakenbrei. 🙂

Unseren Rückweg haben wir um 19:00 Uhr angetreten. Um 21:30 Uhr waren wir in Kiel. Das lag zum Einen am Schnee, der auf den Straßen lag und zum anderen daran, dass ich die Ausfahrt A210 nach der Hochbrücke schlicht vor Schnee übersehen habe und wir einen kleinen Umweg über Warder machen mussten. 🙂 🙂

Nun liegen die zwei im Bett und schlafen und träumen von Schlafsäcken, Greifringen, Kuschelteddys, Hochstühlen mit Sitzverkleinerung, Baby-Büchern, neuen Anzügen, gestrickten und andere Socken, gefilzten Puschen, Schnuffeltüchern, Waschlappen, und was Babys so brauchen ;-). Und von einer ziemlich großen Familie 🙂

Nun sind auch wir Großen ein wenig geschafft – aber glücklich – Was wäre Weihnachten ohne unsere Kinder ? ? ?

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Babyfon Live präsentiert: Talk um Mitternacht

Moderatorin und Sabberstrippe Sophie hat den unglaublich gesprächigen Lars zu Gast und quietscht mit ihm über Weihnachten, die Großeltern, den Weihnachtsmann, dem sie dringend ihre Adresse geben wollen, über Beikost, Milchflaschen und Strampelanzüge.

Heiligabend nach dem Abendfläschchen bis 0:37 Uhr live und exklusiv auf Babyfon Kanal 1.

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So, nun sollte es auch endlich klappen, dass alle meine registrierten User eine Mail pro Tag mit dem aktuellen Beitrag bekommen. Ich hatte gestern Abend mal ein wenig Zeit, dieses Feature einzufügen.

Heiligabend. Ein ganz besonderer Tag: Heute sollte es für die Kinder etwas ganz besonderes geben: Nackensteak –

Genauer Pasitnaken(steak) 🙂 , also den ersten Brei. Lars hätte glatt noch mehr als 4-5 Löffel haben können, Sophie hingegen hat nach dem ersten skeptischen Löffel die Lippen zusammengekniffen und wollte nicht mehr. Gezwungen haben wir sie natürlich nicht, denn besser sie ersehnt irgendwann den Löffel, wie Lars, als dass wir ewig damit kämpfen müssen, weil schon die erste Begegnung mit den Löffel eine Qual war.

Am Heiligabend waren wir in Eckernförde bei meinen Schwiegereltern und Jenni. Der Weg dorthin war weit weniger stressig, als es nach den anfänglichen Meldungen über Schneeverwehungen den Eindruck machte. Nur mit Mittagsschlaf war es essig und Sophie bekam um 16 Uhr ihren Flash. Weihnachtsüberlastung. Lars hingegen habe ich in den Trubel für seine Contenance bewundert. Er war die Ruhe selbst. Nicht so am Abend nach der Abendmahlzeit. Da hat er noch lange gebraucht, einzuschlafen.

Am Abend haben wir das Paket aufgemacht, das Patenonkel Ingo und seine Frau Gaby beim Weihnachtsmann geordert habt. 😉 . Zwei Kuscheltücher und zwei niedliche Anzüge für die Kinder waren darin. Süüüüüß ! Die zwei werden morgen staunen, wenn sie die sehen.

Petra hat jetzt die Erkältung erwischt. Unter anderem deswegen werden wir unseren Flensburg-Trip verschieben und erst aufbrechen, wenn die Wetterlage es erlaubt. Oma kann nun auch besser schlafen und wir können morgen durchschnaufen.