bookmark_borderMiele Heizrelais F24

Hey, Miele, eigentlich seid ihr ja für langlebige Geräte bekannt. Dass ich nun schon zwei mal die Umwälzpumpe des Geschirrspülers reinigen musste, weil mal wieder was durch den Filter geschlüpft war (Fehler F14), kann passieren. Aber parallel dazu hat sich auch jedes Mal der Fehler F24 (Fehler im Heizkreislauf) meldete und die Relaiskontakte der beiden 12V-Relais sowas von abgebrannt waren kann ich echt nicht glauben.

Zumal die zwei Miniatur-Printrelais nicht gerade sehr vertrauenserweckend wirken. Und das Ersatzteil soll 94€ plus Versand kosten? Ich meine, die Relais sind Cent-Artikel oder kosten in der vernünftigen Ausführung gerade einmal 2-3€ pro Stück im Fachhandel.

Warum wurde hier an der falschen Stelle gespart? Wenn ich das Relais durch einen Fachmann hätte tauschen lassen müssen, hätte mich das sicher zusätzlich noch Anfahrt, Arbeitslohn etc. gekostet und das Teil hätte er evtl. nicht mal an Bord gehabt. Reparaturkosten sicher über 200€. Die hab ich mir nun durch eine Verschleißsichere Lösung aus dem Werkzeugkasten erspart. Aber nicht jeder kann das.

Wo bleibt da die Nachhaltigkeit???

 

Hier übrigens ein tolles Video, das zeigt, wie man an die Umwâlzpumpe rankommt:

http://Miele Geschirrspüler Umwälzpumpe ausbauen + Heizungsrelais & Druckwächter wechseln YouTube · TechFIX 10.10.2022

bookmark_borderVäter und Mütter im Autoscooter

Petra hat etwas interessantes beim Autoscooter auf dem Jahrmarkt beobachtet. Guckt mal selbst hin und schreibt uns, ob ihr das auch beobachtet:

Fahren Väter mit Kindern, so haben sie einen Arm ums Kind und ggf. den zweiten am Steuer. Selbstverständlich fahren die Kids angeschnallt.

Mütter hingegen sitzen entweder ängstlich zusammengekauert als Beifahrer ihrer Sprösslinge oder sie haben das Lenkrad mit beiden Händen voll im Griff. Der schützende Arm fürs Kind und zuweilen auch der Gurt fehlt völlig.

Ich frage mich, was das über Mütter und Väter sagt…..

bookmark_borderHigh-Speed Kochkurs mit Johann Lafer

Petra hatte beim Eismann einen Online-Live-Kochkurs mit Johann Lafer gewonnen und freute sich schon seit Wochen drauf. Mehrere Tüten Tiefkühlware lagerten seit einigen Wochen in unserer Kühlung, um nun zum Einsatz zu kommen. Penibel hat Petra alles am Morgen aufgetaut, bereitgestellt und die frischen Zutaten wie Zimt, Feldsalat, Dill, unbehandelte Zitronen etc. bereitgestellt.

Um 17:20 begann dann also die WebEx-Sitzung, zu deren Beginn alle der 130 Teilnehmer ihr Mikrofon eingeschaltet hatten, was der Gastgeber offenbar nicht wahrnahm, weshalb Petra die Vorspeise aus dem ruckelnden Bild am Tablet ablesen musste. 😀

Dann gab es endlich die Vorspeise: Feldsalat mit Pfifferlingen auf Kartoffelrösti. 20 Minuten Pause zum Essen, abräumen, aufräumen, Zutaten herrichten. Akkordarbeit!

Während des Hauptgerichts stellte trennte sich die Spreu vom Weizen. Wohl dem, der einen Herd wie Herr Lafer hat, der in der Lage ist, die Pfanne in jenem Moment heiß zu bekommen, in dem man den Einschaltknopf der Platte aufgedreht hat. Gnocchi braten, Speck anbraten, Fisch im Ofen garen, Soße anrühren, Weintrauben halbieren… Zwischendurch hatten sich einige Teilnehmer darüber beklagt, dass der Sternekoch sich nicht ans Rezept halten würde. Dazu erklärte er lapidar, als Koch halte man sich nie ans Rezept. Dumm nur, wenn mehr Zutaten gebraucht werden, als vorhanden sind.

Absolutes Internetverbot für die Kids wegen verstopfter Leitung und die Hilferufe aus der Küche, weil auch eine Hausfrau keine 4 Arme hat, erreichten mich im Minutentakt.

Nun hab es also Fisch auf Gnocchi mit Speck. – 25 Minuten Pause, in der ich es sogar schaffte meiner ermüdeten Frau die Pfannen abzuwaschen, die Küche auf Vordermann zu bringen und die WebEx-Sitzung neu zu starten, deren Bild zwischenzeitlich eingefroren war.

Zur Nachspeise durften die Zimtkekse aus dem Ofen befreit werden, die dann das Eis auf heißen Beeren garnierten.

Ende der Veranstaltung, die nebenbei ein Kulinarisches Festmahl war, auch wenn im Nachhinein auffiel, dass der verzierende Dill noch in der Küche lag und die Utensilnenauswahl eines Sternekochs mit denen eines Haushalts zumindest in der Zahl der Siebe nicht mithalten kann um 20:30 Uhr

Fazit des Ganzen:

  • Ein Sternekoch hält sich nicht ans Rezept
  • Ein Sternekoch ist schneller, auch oder vielleicht gerade wenn 130 Haushalte gegen ihn antreten
  • Man brauch ein wenig Erfahrung in der Küche, um überhaupt mithalten zu können
  • Lippen lesen und Bildsequenzen imaginieren gehört zu den Grundskills in einem Haushalt, der erst in einem Jahr Glasfaser bekommen wird
  • Wenn auf dem Rezept 2 Siebe stehen, braucht man 7 Stück
  • Es schadet nix, den Herd mit 2000V statt 230V zu betreiben, wenn er schnell genug warm werden soll. 😂

Es hat lecker geschmeckt, aber nun muss erst einmal Erholung her.

bookmark_borderTrue Crime Podcast on Tour

Bühne Troe Crime
Bühnenbild vor dem Auftritt

Heute war ich bei der LiveShow  des TrueCrime-Podcasts von Bayern3 mit Alexander Stevens und Jaqueline Belle in der Friedrich-Ebert-Halle in Hamburg. Spannende Geschichten rund um den perfekten Mord toll erzählt von den beiden, die es sich bestens verstanden, sich die rhetorischen Bälle zuzuwerfen.

Sonst kann man ja Alexander Stevens viel im Monolog erleben, wie es vielleicht dem Habitus eines Anwalts im Plädoyer eben entspricht. Hier aber klappte das mit dem gleichmäßigen und ausgewogenen Wortanteil prima, wie man es eben auch vom Podcast kennt.

Wer den Podcast noch nicht kennt und vor brutalen Schilderungen nicht zurückschreckt, seine Kinder beim Hören weit wegsperrt, der darf gern mal reinhören unter https://www.bayern3.de/crime

bookmark_borderLars hat jetzt auch einen Podcast

Lars hat mich einige Wochen lang genervt, er möchte auch endlich mal einen Podcast machen, so wie fast die Hälfte seiner Klasse. Als ich denn mal nachgefragt habe, wo man denn all diese Podcasts finden kann, müssen sich so 90% der Podcasts in Luft aufgelöst haben und die verbliebenen waren nicht aufzufinden.

Aber wenn ich mich richtig erinnere habe ich auch in diesem zarten Alter mit meinem Cassettenradio angefangen und meine Freunde damit bespaßt.

Lars hat sich also für die ersten 4 Folgen seinen Kumpel Leif eingeladen und ich habe ein wenig bei der Aufzeichnung geholfen. Nun ist er da: Der erste Podcast „Im Visier der Pubertät“.

Unter https://anchor.fm/lars-schmeling ist Lars nun jeden Sonntag ab 12 Uhr mit einer neuen Folge zu hören.

bookmark_borderKirchenwahl am 1. Advent

Die Wahl der Kirchengemeinderäte wirft ihre Schatten voraus. In diesem Jahr lasse ich mich auch in meine Heimatgemeinde Kiel-Holtenau aufstellen.

https://www.nordkanalregion.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/kantidatinnen-und-kandidaten-fuer-die-wahl-am-1-advent.html

Die Amtszeit endet jedoch bereits nach einem Jahr mit der Fusion der 4 nordkanalischen Kirchengemeinden Altenholz, Friedrichsort-Pries, Schilksee-Strande und Holtenau.

bookmark_borderTandemflug aus 2000m Höhe

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Nachdem Petra es ja schon vor 2 Jahren trotz Höhenangst gewagt hatte vom Berg zufliegen, habe ich in diesem Jahr Armin angerufen. Am frühen Morgen trafen wir uns an der Talstation der Penkenbahn und es ging zunächst bei Nieselregen in 2000m Höhe zum Penkenjoch. Dort liegt der Startplatz für Tandem-Gleitschirmflieger.

Alle anderen haben wir erstmal starten lassen, bis der Nieselregen aufgehört hat und dann ging es los. Rein in das Gurtgeschirr. Hinter mir hat Armin dann den Schirm ausgebreitet, die Schnüre sortiert und sich eingeklinkt. Bei idealem Wind hab ich dann das Zeichen bekommen „Lauf!“ – Man kann ja gar nicht anders, als den Hang hinunter. Für einen kurzen Moment wurden wir von dem aufsteigenden Schirm gebremst und im nächsten Moment ging das Laufen noch ein paar Schritte und der Schwebeflug begann.

Das war einfacher, als ich dachte. Und das hineinrutschen in den Tragesitz hat auch prima geklappt. Und dabei hatte ich während des Starts sogar noch die Teleskopstange von der GoPro in der Hand.

Cool ! In 30 Minuten über dem hinteren Zillertal und Mayrhofen bis zur Landung auf der Wieder hinter dem Hotel Ederlehen.

Ich bekam den ganzen tag das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. 😁

Wer sowas auch einmal erleben möchte und dabei nicht in die Massenabfertigung der lokal ansässigen Dauerflieger geraten möchte, dem empfehle ich für einen ruhigen ersten Flug Armin Fankhauser (https://www.genuss-fankhauser.at/).

 

 

 

 

bookmark_borderWeihnachten 2020

Weihnachten fällt dieses Jahr nicht aus !

Leider ist der Weihnachtsgottesdienst in diesem Jahr nicht möglich und dabei hatte Sophie so gehofft, noch einmal die Maria im Krippenspiel spielen zu können. Nun bleiben in diesen tagen die Kirchen leer. Damit die Gemeinde nicht so ganz ohne Gottesdienste leben muss, war zunächst angedacht worden an 17 Stationen im Stadtteil Andachten zu veranstalten.

Das musste nun allerdings mit Rücksicht auf die Infektionszahlen in Kiel auch diese Variante verworfen werden. Nun werden wir um 16 Uhr vor die Türen treten und gemeinsam im Stadtteil singen. Dieses Kurz-Event läutet die Kirche mit ihren Glocken ein.

Der Weihnachtsgottesdienst findet im Internet statt. Auf der Homepage der Kirche wird ein Youtube-Video des Gottesdienstes bis zum 31.12.2020 bereitstehen.

Ich hatte das Vergnügen für Ton, Kamera und Schnitt verantwortlich zu sein.

 

bookmark_borderHome-Office

Seit Mitte März sitze ich nun im Home-Office. Der Weg ist erstaunlich kurz, weshalb ich sehr schnell im Büro bin und auch ggf. schnell wieder zuhause. Meine Erfahrungen damit sind vielfältig.

  • Der Arbeitsweg ist erschreckend kurz
  • Wer früh anfängt, macht doch irgendwie Schluss wie immer
  • Die Kommunikation mit den geeigneten Tools geht echt prima übers Internet
  • Im Home-Office isst man mehr und bewegt sich weniger
  • Es gibt teilweise mehr Redebedarf. Wie gut, dass ich ein Headset habe.
  • Irgendwie habe ich weniger Bedarf an Pause. Ich brauche einen Wecker
  • Ich bin müder nach einer Woche als sonst
  • Ich muss mich zwingen, den Kochkünsten meiner Tochter zu widerstehen, will ich mich gesund ernähren.

bookmark_borderWieder auf Sendung

Mein alter Radiokollege Christian Meier hat seine erste Sendung bei Buddy-Radio, einem Internet-Radio mit Sitz in Heilbronn. Er hat die alte Crew von FaM – Fun and Music gefragt, ob wir Beiträge zuliefern. Natürlich haben Carsten Vollbehr und ich zugestimmt und so sind wir jeweils mit einem Wortbeitrag zu hören.
In einem Monats gibts wohl die nächste Sendung. Auch da werden wir wieder was machen, denke ich. Wer mal reinhören will: Buddy-Radio

bookmark_borderWegweiser „Alles hat seine Zeit“

Der neue Wegweiser der Kirchengemeinde Holtenau „Alles hat seine Zeit“ ist da. Ich habe dieses Mal einen Beitrag zum Thema „Andere Zeiten“ auf Seite 5 beigetragen. Darin geht es um die unterschiedlichen Schicksale, die in dieser Pandemie-Situation zu beobachten sind.

bookmark_borderKnabenchor Konzertchor

In dieser ungewöhnlichen Zeit geschehen außergewöhnliche Dinge: Lars ist nach wenigen Monaten im Nachwuchschor nun in den Konzertchor des Kieler Knabenchores gewechselt. Derzeit finden Proben, Elternabend und Treffen nur virtuell statt. Je nach Besserung der Pandemie-Situation kann es sein, dass der Chor schon im Herbst das erste Konzert anstreben kann. Lars hat ein Vorstellungsvideo gedreht und an die den Chorleiter zur Weitergabe gesendet.

bookmark_borderHamsterkauf

Ich gebs ja zu. Ich habe auch einen kleinen Hamsterkauf gemacht. Konserven, Klopapier (20 Rollen für 4 Personen), Marmelade, Nudeln (die letzte Packung) Kabanossi, Wraps, mehrere Kilo Mehl, Zucker, Hefe und so weiter. Ich habe alles säuberlich im regal im Keller verstaut und dann passsierte es:
Am Abend machte es einen fürchterlichen Rumms. In diesem Haus hat unser Vorbesitzer wirklich alles mit Kriegssicheren Befestigungen in den Wänden verankert. Keine Schraube, die nicht für doppelte Lasten ausgelegt war und kein Brett, dass nicht auch mein Gewicht getragen hätte. Nur dieses eine regal, das war lediglich mit 6er Dübeln an der Wand befestigt!
Vier Regalträger hingen verbogen von der Wand, etliche Gurkengläser lagen zersplittert in Mehltüten und zum Glück ließ sich das Genze in einer 2-stündigen Abendaktion retten. Schade nur um 2 Kg Mehl und 3 Gläser Gurken. Aber auf diese Weise haben wir wenigstens mal alle Gläser in der Hand gehabt und alle abgelaufenen Dinge entsorgen können.

bookmark_borderWeihnachts-Zentrale

Zum ersten Mal haben wir es gewagt, mit den Kindern nach Berlin zu fahren. Weihnachtsstimmung tanken!

Wie in den vergangenen Jahren sind wir in Charlottenburg im Hotel Rotdorn eingekehrt. Ein tolles Zimmer unter dem Dach für uns vier! Natürlich haben wir auch mal im Netz nach Alternativen Ausschau gehalten, aber da wären wir vom Preis nahezu auf den gleichen Wert gekommen und hätten unter Umständen massive Abschläge beim Komfort machen müssen.

Uns erwartete in gewohnter Form ein weihnachtlich geschmücktes Haus und ein gemütliches Bett. Mehr braucht es ja nicht, wenn man nach Berlin fährt, um Weihnachtsmärkte zu sehen. Noch am ersten Abend haben wir den Breitscheidplatz um die Gedächtniskirche und das Brandenburger Tor besucht.

Noch am ersten Abend haben wir den Breitscheidplatz um die Gedächtniskirche und das Brandenburger Tor besucht.

Am Folgetag erwartete uns ein strammes Weihnachtsprogramm:

Märkte rund um den Alexanderplatz, die Shopping-Mall Alexa, wo wir uns mit Jan getroffen haben, ein Besuch beim XXL-Shop Wehrmeister in der Karl-Liebknecht-Straße und der Weihnachtsmarkt am roten Rathaus.

Natürlich durften Fotos an der Weltzeituhr, dem Weihnachtsmann und dem Fernsehturm-Maskottchen Turmi nicht fehlen.

Der Weihnachtsmarkt in Spandau war für uns als Zuschauer der Weihnachts-Serie „Beutolomäus und der wahre Weihnachtsmann“ natürlich besonders interessant, denn hier wurden einige Szenen mit Sascha und Beuto gedreht. 

Am Sonntag haben wir dann noch den Reichstag besucht und und mit einer echten Berliner Currywurst gestärkt auf den Rückweg gemacht. 

bookmark_borderWegweiser „Zeit der Lichter“

Der neue „Wegweiser“ der Kirchengemeinde Kiel-Holtenau ist da.

Dieses Mal finden sich wieder Wortbeiträge von mir darin: Das Thema „Lichtschmutz“ kannten die heiligen 3 Könige vermutlich vor über 2000 Jahren nicht. Heute ist es mein Thema auf Seite 2 im Stichwort. Passend zum Jahreswechsel gibt’s den Artikel zum Thema „Feuerwerk“ auf Seite 7

bookmark_borderÖkumenische Ostern

Bei uns ist mein Cousin Ronald aus München mit seiner Familie zu Besuch. Wie haben eine gemeinsame Woche verbracht und sind u.a. in Hamburg beim Musical „König der Löwen“ gewesen. Ein interfamiliäres Weihnachtsgeschenk 🙂


Zum Abschluss feiern wir Ostern in der Kirche Holtenau. Ein Osterkörbchen wird mit in die Kirche gebracht und gesegnet, der Osterhase hat in der Zwischenzeit jede Menge Ostergeschenke quer durch den Garten gut versteckt (wenn ich den erwische, der macht#s den Kindern aber auch nicht leicht… Und wie kommt der überhaupt in die Regenrinne der Gartenhütte?)

bookmark_borderWassertag

Wir hatten Lars und Sophie versprochen, wir fahren in eine Wasserwelt als Belohnung für das bestandene Seepferdchen. Also haben wir uns umgeschaut und uns ist sogar das Spaßbad Arriba in Norderstedt empfohlen worden. Unsere Erfahrungen fallen durchwachsen aus:

Für 21€ 3 Stunden mit 2 Kindern Spaß haben klingt fair. Da gibt es durchaus teurere Familienaktivitäten. Wir bekamen 4 blanko Plastikkarten und je eine Nummer für den Schrank genannt. Nachdem wir uns in einer der Umkleidekabinen umgezogen hatten ging die Suche nach dem Schrank los. Der befand sich nämlich nicht in dem bereich der Umkleidekabinen, sondern in der Sammelumkleide. Zu jedem Schrank gehört eine spezifische Karte. Also eine 50%-Chance die richtige Karte in den falschen Schrank zu stecken.

Dann ab in die Dusche. Mag sein, dass wir nur nicht mehr Duschen gefunden haben, aber für die Massen an Menschen, die da durchliefen war die Zahl der Duschen ein wenig knapp. Ich habe noch nie erlebt, vor einer Dusche Schlange stehen zu müssen.. Nunja. An diesem tag war auch viel los. Kein Wunder bei Schneeregenwetter um die 0°C.

Wer Wasser mag, für den öffnet sich nun das Paradies: Sportbecken, wo man Bahnen ziehen kann, Babybereich, Kinderbereich, ein sehr warmes Plantschbecken, ein Wellenbad und einige Rutschen plus Ruhezonen warten auf die Wasserratten Damit Springer nicht die Sportschwimmer stören, hat man sich zudem ein eigenes Sprungbecken einfallen lassen, in das Lars und Sophie sogar vom 3m-Brett gesprungen sind.

Das Wellenbad haben wir zwei mal im Aktion gesehen. Für 10 Minuten gibt es kleinere Wellen. Ganz nett, aber natürlich nicht unbedingt vergleichbar mit den strömungsstarken reinen Wellenbädern oder gar der Nordsee. Aber es soll ja auch nicht zu gefährlich sein.

Für die Sicherheit der Badegäste sind einige Aufsichten strategisch postiert, die neben den Becken auch Monitore im Block haben müssen.

Die Röhrenrutsche hat im Vergleich zu der in Neumünster keine Ampel. Da wird munter drauf losgerutscht in der Hoffnung, dass es nicht zu Kollisionen kommt. Petra hat sich dagin gleich mal den Kopf angehauen, weil es ein wenig heftig um die Kurve ging.

Die breiten Rutschen sind in zwei Varianten mit und ohne Welle in der Mitte gut mit 4 Personen nebeneinander zu rutschen. Vorausgesetzt, alle vier rutschen im gleichen Tempo. Anderenfalls rutscht man wie ein ungeordneter Haufen ins Becken und prallt aneinander. Ich bin bei einer solchen Aktion Petra in die Seite gerutscht. Und das kurz nach ihrem Hexenschuss.

Die Reifenrutsche ist abenteuerlich. Am Fuß des Turmes liegen kaum Reifen und man muss sich um die neu ankommenden reifen fast streiten. Wenn man dann mit dem ergatterten Reifen die Treppe hochgeht, erkennt man, das die Schlange echt lang ist und viele den Reifen einfach liegen lassen, um dann doch die kürzere Schlange an der benachbarten Turborutsche zu nehmen, die jedoch erst ab 10 Jahren empfohlen wird. Also liegen oben im Turm viele ungenutzte Reifen. Die Abfahrt war teilweise turbulent, endete dann aber mäßig, so dass man das Gefühl bekam, heil rauszukommen. Sophie hat es dennoch geschafft, auf dem rutschig nassen Boden auszurutschen und hat sich an der Hand gestoßen.

Das Spaßbecken bietet den Frittengeruch des angrenzenden Bistros, eine über das Becken gespannte Strickleiter zum entlanghangeln und eine lautstarke Tanzanimation am Beckenrand, wie ich die mir in klischeehaften Mallorca-Clubs vorstellen könnte. Sinnfreie Musiktexte zu quälenden Mitmach-Aufforderungen und Bewegungstanz für Jung und alt.

Eine weitere Rutsche führt in wilden Kurven durch den Außenbereich. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eine neblige Angelegenheit. Dieser Rutsche wird ebenfalls erst ab 10 Jahren und für geübte Schwimmer mit einer Mindestgröße von 1,40 m freigegeben. Lars und Sophie hatten keine Chance, sich den prüfenden Fragen des Personals zu entziehen. Neugierig bin ich dort später einmal runter. Okay, mit 2,02m Länge kann man in dieser Rutsche mit den engen Kurven schon mal fast steckenbleiben. Zwei mal bin ich aus der Rutsche in ein tiefes Becken eingetaucht und musste mich durch den Nebel vorwärts tasten. Es galt eine weitere Stufe zu finden (Meine Schienbeine haben dies unter Schmerzen getan) und erneut in eine weitere Etappe der Rutsche aufzusteigen. Alles in Allem kein Spaß, sondern eher eine naßkalte Schienbeinquälerei. Ich brauchte danach Eis, um eine Hühnerei-dicke Beule zurückbilden zu können.

Nachdem wir uns wieder durch Dusche, Umkleiden und Co zurückgekämpft hatten, hatten wir unsere 3 Stunden knapp überschritten, weil vor uns an den Ausgangssperren eine längere Schlange stand. Aber zum Glück war das System denn wohl auf die nötige Kulanz eingestellt.

Unsere Bilanz: Viel Wasser, viele Leute, viel Beulen, angemessene Preise, weite Reise, war ganz nett, aber vermutlich fahren wir nicht so schnell wieder da hin.

 

bookmark_borderSeifenkistenrennen

Seit einem Jahr haben wir ein Stahlgestell rumstehen. In den letzten 12 Wochen haben unsere Nachbarin Steffi und ich zunächst allmählich – in den letzten Tagen fleißig daran geschraubt. Aus Schrott-Teilen aus alten Fahrrädern und zwei ehemaligen Sitzen eines Linienbusses ist eine 2-Sitzer Seifenkiste mit einer Lenkung entstanden, die zugleich als Bremse fungiert.

Nun ja, wir waren nicht die schnellsten, aber darauf kommt es in der JUX-Klasse ja auch nicht an. Genau genommen haben wir den 4. Platz der JUX-Klasse belegt und dabei spielte es auch keine Rolle, dass unsere Gegner schon durchs Ziel fuhren, als wir in der ersten Kurve noch anschieben mussten. Aber unsere Kiste war die einzige, die nach dem Rennen mit Kindern besetzt die Strecke rauf und runter sauste, nicht in den Pausen auf Spezialböcken Lager schonend aufgebockt war, eine der wenigen, die keine großen Werkzeugkisten mitschleppen mussten, um die Lenkung nachzustellen und und und … in vielerlei Hinsicht einzigartig.

Lars und Sophie waren als offizielle Renn-Teilnehmer mit Armbändern ausgestattet, und durften im Gegensatz zu vielen anderen Kindern in Holtenau mitfahren. Da war kein Sieg wichtig. Da war der Olympische Gedanke: Dabei sein ist alles.

4. Platz in der Jux-Klasse
So sehen Sieger aus – Steffi & Bente thor Straten

Lars, Sophe und Martin Schmeling

bookmark_borderIch will zurück …

Am Morgen geht es früh hoch. Wie wollen einen Ausflug machen, der uns hoch in den Norden führt. Mit geschmierten Brötchen im Gepäck geht es auf die Autobahn, über die Bundesstraßen bis nach Niebüll. Von dort mit dem Zug der Nordostbayernbahn (die uralten schon sicher in den 80ern ausgemusterten Waagen fahren jetzt hier) rüber nach WESTERLAND!

Wir kaufen zur Sicherheit Batterien für den TipToi für die Rückfahrt und durchqueren die Einkaufsstraße dem Wind entgegen und bleiben auf der Promenade mit Blick auf die Nordsee stehen. Wir genießen es, uns den Wind um die Nase wehen zu lassen.

Lars und Sophie im Strandkorb

Auf dem Weg am Strand entlang trauen sich Lars und Sophie sogar einmal ins Wasser. Barfuß auf dem Holzsteg entlang ist keine gute Idee, Sophie. Aber da ist es schon passiert: Sophie hat einen Splitter im Fuß. Nach einer „Not-OP“ mit Pinzette und Co geht es über die „Himmelsleiter“ in den Südwald. Boah ! Da war isch schon 25 Jahre nicht mehr. Was eine coole Luft. Es riecht nach Wald und salziger Luft. Eine geniale Kombination!

Auf dem Rückweg gehen wir erst einmal in die EInkaufszeile und holen 2 Taschendrachen, die Lars und Sophie ausdauernd im Wind steigen lassen.

Am späten Abend geht es zurück aufs Festland – diesmal mit einem modernen Triebwagen der Regionalbahn SH. Spät Abends fallen wir müde uns zufrieden ins Bett. Auf den Liffen das alte Lied der Ärzte „Ich will zurück nach Westerland!“

 

bookmark_borderPolitisch korrekte Sprache

Wir lesen zur Zeit ja Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer.

Die Sprache mutet zuweilen echt alt an. Ich weigere mich jedoch Passagen auszunehmen oder umzudichten, nur weil es darin um ein Negerbaby geht oder die Lokomotive als primitiv bezeichnet wird, weshalb sie ja eines Führers bedürfe.Man kann den Kindern auch dazu sagen, dass man das heute so nicht mehr sagt, das Buch aber schon alt ist…

Und, ja, ich esse noch immer Negerküsse und keine Schokoschaumkekse mit Migrationshintergrund!

bookmark_borderWeihnachtsmärkte in Berlin

Die letzten Tage sind wie unbeschwert über die Weihnachtsmärkte Berlins gebummelt. Breitscheidplatz (Gedächtniskirche), Gendarmenmarkt, Schloss Charlottenburg, Spandau, Potsdamer Platz, Alexanderplatz, am roten Rathaus u.v.a.m.

Im Gegensatz zu den heimischen Märkten ist die Vielfalt hier größer, die Gänge sind breiter und man muss nicht gleich befürchten, dass man im Weg steht, nur weil man vor einem Stand zum gucken stehen bleibt. Der Platz vor den Buden ist kein Gehweg, sondern Handelsplatz.

Bei ins herrschen Glühwein und Bratwurst, hier Crepes, Champignons, Currywurst, Gemüsepfannen, Brot, Süßigkeiten, Tiroler Brotzeit, u.v.a.m. Dazu gibt es von den Wintersocken aus Dortmund neben Glasschmuck aus Brandenburg und Holzschnitzereien, Tücher, Steine, Handschuhe, und und und..

Lars und Sophie sind solange von Oma betreut worden während wir auf der wichtigem Mission in der Weihnachtsmannzentrale waren und zum Dank in den Pausen die Helferparties besuchen durften.

Nun sehen wir die Bilder von dem Attentat und erinnern uns daran, dass wir gerade gestern dort ein Berliner Brot mit gaaaanz viel Käse gegessen haben.

Uns werden Vorfälle wie diese nicht davon abhalten, weiter die Märkte zu genießen, denn es ist der Neid der Terroristen auf dieses unbeschwerte Leben, dass ihnen vermutlich durch die zu strenge Auslegung ihrer Schriften verwehrt bleibt.Wenn wir und dem beugen, indem wir unser Leben meiden, werden sie sich zu Unrecht wie Sieger fühlen.

bookmark_borderDVBT goes Sat

Lange Zeit haben wir DVBT als Fernseh-Empfangsquelle den Vorzug gegeben. Doch die Zukunft bringt Kosten mit sich. Beim Umstieg auf DVBT2 sollen bis zu 60€ pro Jahr und natürlich neue Hardware nötig werden. Das steht in keinem Verhältnis zum vergleichsweise knappen Programmangebot, das die Sat-Schüssel verspricht für deren Betrieb ich auch neue Hardware benötige.

Nun habe ich den besten Platz für die Schüssel gefunden, dass sie mir nicht im Weg hängt, und einen Receiver ausgesucht, der zwar nicht zu den einfachen Baumarktmodellen zählt, aber durchaus keinen Komfort vermissen lässt.
Der Isio S2 von Technisat bietet mir in Verbindung mit einem Unicable-LNB die Möglichkeit, mit nur einem Kabel alle Receiver zu betreiben, ein Programm anzuschauen, während ein zweites aufgenommen oder ins Netzwerk gestreamt wird.

Zudem kann ich direkt aus NAS aufzeichnen oder von dort abspielen.hbbtv, Mediatheken ,Youtube, Online TV Programmzeitschrift etc gehören natürlich auch dazu.

Wer sich so einen Receiver kaufen will, darf mich gern unterstützen und den nachfolgenden AMAZON-Link verwenden:

Da unser Fernseher kein HD kann, brauche ich auch noch keine HD-Karte, mit der sich die Privaten unter Umständen bei den Preisen ohnehin ins Abstellgleis schieben…

Dank Ingos Hilfe und Überzeugungskraft haben wir nun also SatTV.

bookmark_borderFerienbrücke im Lummerland

Ausgerechnet eine Woche liegt zwischen Petras Urlaub hnd dem Ferienbeginn des Kindergartens in Holtenau. Wie gut, dass es eine Partnerkita gibt, die Lars und Sophie in dieser Woche aufnehmen kann.

In einer Sackgasse in Kiel Friedrichsort-Pries liegt an der Bahnlinie die KITA mit dem malerischen Namen „Lummerland“.

Passend dazu haben wir das Lummerlandlied der Augsburger Puppenkiste als CD im Auto angemacht. Natürlich war das auch Anlass, Michael Endes Buch Abends zu lesen.

Lars und Sophie haben in der Woche Lummerland viel Spaß und wollen am liebsten im nächsten Jahr wiederkommen.

 

 

bookmark_borderBrötchen-Notstand

Die beliebte Bäckerei Ahrens hat zum Jahresende 2015 geschlossen. Bis die Nachfolge geklärt ist, sind wir drauf angewiesen, uns mit Alternativen zu versorgen. Am Samstag geht das mit den Dingern aus dem Konvektomaten von Sky, aber am Sonntag will ich keine Aufbackbrötchen.

Die Leefen-Brötchen schmecken uns nicht und so muss ich wohl oder übel meine eigenen Erfahrungen im Herstellen von Brötchen machen.

Die ersten Ergebnisse sehen eher wie Fladen aus, aber so langsam bekomme ich das hin mit dem Kneten und Wirken. Die Teigmischung aus Dinkel, Roggen und Weizen sind inzwischen auch optimiert und es entstehen zuweilen richtig knackige Sonntagsbrötchen.

Youtube liefert gute Anleitungen zum richtigen Kneten des Teiges. Da gehört aber Übung und Fleiß dazu.

Dennoch freue ich mich schon auf den 1.4.2016. Da soll die Eckernförder Bäckerei Makoben an gewohnter Stelle eröffnen.

Dann muss ich Sonntags auch nicht mehr so früh aufstehen…

bookmark_borderBring me back

Auf dem Weg zurück vom Dönerladen habe ich einen Schlüssel gefunden. Interessant daran war ein kleines Metallschild mit der Aufschrift „Bring me back“ und einem dieser viereckigen Barodes und einer Buchstabenzahlenkombination.

Mein Tablet zeigt mir die Webseite www.bringmeback.de Dort kann ich mit dem Eigentümer in Kontakt treten, was ich auch mache. Wir verabreden uns zur Übergabe und dank dieser Webseite bleiben beide Anonym. So kann ein gefundener Schlüssel an den Eigentümer zurückkommen ohne dass der Finder weiß, wohin der Schlüssel passt. Laut Webseite des Anbieters ist die Wiederauffinde-Rate der verlorenen Sachen sehr hoch.

Ich finde die Idee nicht schlecht und überlege mir auch mal so etwas anzuschaffen. Der Preis von 7,95€ ist zwar nicht niedrig, aber im Vergleich zu einem verlorenen Schlüsselbund, den man ersetzen muss nicht zu hoch.

Den Finderlohn wollte ich eigentlich ablehnen, ich habe ihn dann jedoch zu Gunsten von Lars und Sophies Sparschwein entgegengenommen.

 

bookmark_borderFahrradumbau

In Berlin habe ich mir einen gebrauchten Fahrradrahmen gekauft. 61cm Rahmenhöhe – das sind ganze 5 cm mehr als mein bisheriger Rahmen, den ich schon seit 23 Jahren fahre.

Nun brauche ich ein neues Tretlager. Die alten Lager sind völlig aus der Mode gekommen und meine Pedalen mit den Keilen, die man beim raushauen immer krumm geschlagen hat, sind auch nicht „up to date“.

Also neben einem neuen Tretlager auch noch ein neuer Satz Tretkurbeln mit Zahnrad und neue Pedalen. Die Alten waren schon krumm und schief.

Die alte Kette knirschte vor Rost und war auch schon ziemlich ausgeleiert. Also raus mit dem Kettenschloss und weg damit. Das Ding war nicht mehr instand zu setzen.

Der Lenker rutschte immer durch, da habe ich mir mal einen neuen gegönnt. Leider musste ich mich von der Stuttgarter Form verabschieden und einen Standard-Lenker nehmen, aber das geht auch. Neue Griffkappen, neuen Bremshebel und einen neuen Schalthebel für meine 3-Gang-Schaltung.

Zum Glück war am Rahmen eine Stahl-Sattelstange, mit der ich meine schon ziemlich durchgescheuerte Alu-Sattelstütze ersetzen konnte. Das wäre vermutlich eine Frage der Zeit gewesen, bis ich das Ding abgebrochen hätte.

Schon länger hatte ich eine Stahlfelge für das Vorderrad liegen. Die Alu-Felge war mal ne Notlösung, aber wirklich gepasst hat die glatte Oberfläche der Felgenseitenwand nie zu den Belegen meiner Seilzugbremse.

Nun das Hinterrad. Ich hatte öfter mal Probleme mit meiner 3-Gang-Nabe Torpedo von Fichtel & Sachs Baujahr 1980. Als ich sie zerlegt hatte, fand ich ein gebrochenes Kugellager und das Ritzel auf der Nabe war auch alles andere als okay. 3 von 19 Zähnen waren abgebrochen, ein vierter war schon krumm. An den Spitzen der Zähne konnte man sich die Hand aufstechen, so abgenutzt und spitz waren die. Normalerweise sind die Spitzen abgeflacht. Also auch noch ein neues Ritzel.

Dank der tollen Anleitungen zum Zerlegen und Warten einer Torpedo-Nabe bei YouTube habe ich dann das Teil instand gesetzt bekommen. Nun schnurrt die Nabe wieder wie ein Kätzchen und die Schaltung klappt einwandfrei.

Beim Zerlegen und Zusammensetzen des Fahrrades war Lars mir zuweilen eine geduldige und tolle Hilfe. Es ist echt prima, wenn etwas runterfällt und zwei flinke Augen sofort wissen wohin und das Teil aufheben. Gerade wenn es sich um kleine Scheiben, Schräubchen und sowas handelt.

 

bookmark_borderIKEA lässt ganz schön nach

Ich muss mir mal ein wenig Luft machen. Ich bin von IKEA immer häufiger enttäuscht worden. Nicht nur, dass die Zahl der Mitarbeiter, die da rumlaufen scheinbar immer weniger wird, die haben auch immer seltener Ahnung, wo man was findet. Das war mal anders.

Ich finde es schon sehr enttäuschend, wenn ich an einem Kundenschalter anstehe und der Mitarbeiter nach dem Kunden vor mir erst einmal kommentarlos in die Pause geht.

Im Restaurant ist ja schon vor einiger Zeit umgebaut worden. Gemütlicher ist es damit nicht geworden, finde ich. Naja, das mag ja noch Geschmackssache sein, aber das Essen wird echt schlimmer. Das Mineralwasser schmeckt extrem salzig, Cola-Light gibt es nicht mehr, die Cola schmeckt wie braunes Wasser mit Geschmacksstoff einer undefinierten Geschmacksrichtung.

Was soll das ?

Die Gläser haben alle 0,25l aber sehen nicht einmal einheitlich aus, die Tische sind verklebt und statt die werden die Lampen ausgiebig geputzt.

„Zwei Große und zwei kleine Portionen.“ Das ist, so finde ich eine eindeutige Mengenangabe. Warum muss mich die Mitarbeiterin dann fragen, ob ich zwei mittlere Portionen meine ?

Früher gab es mal Rabatte mit der IKEA-Family-Card. Die gibt es jetzt für das Veggie-Menu, das wegen der „extremen“ Nachfrage nur einsam in der Pfanne vor sich dahintrocknet und sein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich präsentiert.

Das Rumpsteak, das ich beim letzten Mal hatte, war statt Medium eine Schuhsohle, die Pommes Frites dazu mögen nicht einmal die Kinder essen.

Das einzige Kinder-Essen ist eine Mini-Portion Nudeln, die man sich mit Ketchup verfeinern kann. Das Kinder-Lieblingsgericht Pommes Frites hat wieder einen Erwachsenenpreis.

Der  Tisch in der Nähe der Kinderecke steht am Ende des Fensters. In meinen Platz ragt die Fensterbank hinein. Die Aufstellung ist echt verbesserungswürdig.

Die Kinderspielecke besteht nur noch aus Touch-Bildschirmen ….. echt modern, aber wo sind die klassischen Spielwände, mit denen dieser Bereich früher auch bei ganz Kleinen punkten konnte ?

Ich werde also den IKEA-Einkauf beim nächsten Mal nicht mit einem Abendessen verbinden. Vielleicht ist es ja auch nicht mehr gewollt, dass Kunden sich wohl fühlen. Ich werde wohl ohne die Familie nach Feierabend kurz durchhechten und nur genau das kaufen, was ich brauche. Super ! Das spart Geld ! Danke IKEA, dass Du meine Familie nicht mehr magst.

Naja, in einigen Jahren wird es ja ein zweites Möbelhaus geben. Vielleicht nimmt dann auch die Qualität wieder zu.

 

bookmark_borderSchulzahn

„Ich wird verrückt !“ – hörte man Frau Dr. Sailer-Lehrum sagen. Da kriegt Lars doch schon seinen ersten bleibenden Zahn. Im linken Unterkiefer blitzen schon zwei Spitzen des bleibenden Backenzahns heraus. Nun wissen wir, weshalb er plötzlich am Dienstag Fieber hatte und es ihm ebenso plötzlich wieder gut ging.