Hurra !
Der Erdhaufen ist kleiner und lässt sich nun zu einem kleinen Hochbeet ausrollen. Darauf kommt Rasensaat. Wir sind gespannt auf die kleinen Pflänzchen.
Der Schmeling-Blog
Unser Kleingarten
Hurra !
Der Erdhaufen ist kleiner und lässt sich nun zu einem kleinen Hochbeet ausrollen. Darauf kommt Rasensaat. Wir sind gespannt auf die kleinen Pflänzchen.
Wir haben uns entschieden, die Müllboxen dichter ans Haus zu rücken. Da der stinkende Biomüll ohnehin mit den gelben Säcken in der Betonkiste weilt, ist kein Geruch zu erwarten und das Küchenfenster hat ohnehin ein Fliegengitter. Dier Blick wird dann auch frei auf die Straße und jetzt wo unsere Kiefer und das Gestrüpp weg sind, haben wir Gelegenheit, dort ein durchgehendes Beet zu schaffen. Doch zuerst muss die Erde weg, um die Boxen aufzustellen.
Dann geht es um die Bewegung von 350kg Beton pur. Das schaffen Petra und ich mit Günnis Hilfe und der Technik, mit der schon Ägypter Felsblöcke bewegt haben: Mit Baumstämmen.
Am nächsten Tag stehen die Boxen und der Platz davor ist gepflastert. Nun muss nur noch der große Berg Erde weg. Ich setze ihm mal bei EBAY Kleinanzeigen rein.
Ich habe in den vergangenen Wochen mehrere Gartenbauunternehmen angeschrieben. Ich will die Wurzeln aus dem Vorgarten haben. Das selbst zu machen scheint mir nur mit einem Bagger eine Option, aber es scheint auch genau so aufwändig, einen zu besorgen, zu transportieren und dann in adäquater Zeit damit umzugehen zu lernen, um ein gescheites Ergebnis zu erzielen.
Grundsätzlich traue ich mir das zwar zu, aber ich bin von allen Seiten, insbesondere von meiner Frau dazu bequatscht worden, das Profis machen zu lassen.
Leider sind die nicht so willig, was zu machen. Ein Unternehmer antwortet nicht einmal auf Nachfrage, ein zweiter versichert mir schon zum zweiten mal, ich bekäme zu Beginn der nächsten Woche ein Angebot, ein Dritter erklärt nur Wohlfühlgärten machen zu wollen. Dies passe nicht in sein Portfolio. Zwei Angebote über 1200 und 1700€ liegen nun auf meinem Tisch. „Einrichten der Baustelle 180€“ – Wollen die einen Container aufbauen ? Ich erwäge doch noch einen Bagger zu holen.
Doch da flattert mir eine Karte von Andreas Regner in den Kasten. Ein freundlicher Mensch, der sofort versteht, worum es mir geht: Erst mal freien Boden zum Gestalten schaffen.
Noch im April wird das Werk für einen angemessenen Preis vollbracht !
Unser Vorgarten war bisher vor allem von relativ pflegeleichten Bodendeckern geprägt. Seit unsere Nachbarn diesen auf ihrem Grundstück entfernt haben und dankenswerter Weise auch die letzten 30cm auf unserer Seite mit entfernt hatten, sind wir in den Zugzwang gekommen, uns auch an den Rest zu machen.
Dieses Kraut, das vom Haus bis zur Kiefer an der Straße über Stock und Stein und die Müllboxen wuchert muss weg.
In einer mehrstündigem Aktion haben wir die Büsche gerodet und versucht in handliche Stücke zu schneiden. Bis zu 5cm dicke Äste, teils tot, teils voll im Saft haben sich ineinander verknotet und verhakt, so dass sich schließlich der Buschhaufen nur als Ganzes vom Beet auf den Weg zum Zerkleinern rollen lässt.
Was bleibt sind die Wurzeln. Um die wollen wir uns im Frühjahr kümmern. Der Boden ist in diesen Herbsttagen zuweilen schon frostig hart und vielleicht komme ich ja doch mal zu meinem Baggereinsatz, den ich ja schon fürs Frühjahr mal angedacht hatte.
Unsere Terrasse wird überdacht. Mit ein wenig Holz, Schrauben und Makrolon wird trotz eisiger Kälte in wenigen Wochen aus unserer Terrasse ein überdachter Freisitz mit freiem Blick in den Himmel. Jeden Nachmittag nutzen wir die wenigen Minuten bis Sonnenuntergang, um ein wenig daran weiterzumachen, während der eiskalte Regen uns nach und nach in die Kleidung läuft…
Ja, es ist Herbst, Aber wegen unseres Sommerurlaubs haben wir diesen Sommer keine Hausbaustelle haben wollen.
Ich habe den Leuchtturm in unserem Garten umgebaut. Das ursprüngliche Blinklicht funktionierte nur mit einer konventionellen Glühbirne. Die Energiesparlampen gehen da nicht, weil sie eine zu lange Zeit benötigen, bevor sie in voller Stärke leuchten. Zudem vertragen die Vorschaltgeräte das ständige Ein- und Ausschalten nicht.
Eine LED-Lampe verträgt dieses Blinken vielleicht auch nicht so und zum Experimentieren sind die noch zu teuer. Außerdem soll der Leuchtturm ja draußen stehen und da sind die LED-Leuchtmittel noch nicht so ausgereift. Zudem leuchten sie selten rundum, sondern in einem geringen Abstrahlwinkel.
Also wollte ich ein rundum-Licht in rot und grün haben. Ich habe also zwei Ringe mit superhellen LED´s (15000cd) gebaut mit je 10 LED´s, die ich um 180° versetzt geschaltet, so dass die eine LED nach vorn rot und nach hinten grün leuchtet. Die LEDs habe ich mit einem einfachen Dekadenzähler (4017) angesteuert und mit einem Impulsgeber (NE555) getaktet. So leuchtet nun der LED-Leuchtturm durch den Garten. Besonders im Winter ist das sehenswert, weil die Lichtstreifen im Schnee toll reflektieren.
Bei Sonnenuntergang geht nun der Leuchtturm an und zieht seine Kreise 🙂
Nach dem Glück der vergangenen Wochen hat es mich heute erwischt. Eine alte Heckenschere ohne Sicherheitseinrichtung hat mir in den Fingern geschnitten.
Ich konnte noch selbst mit dem Auto zur Klinik fahren und wurde dort gleich versorgt. Ein riesiger Verband ziert nun den Ringfinger meiner linken Hand.
Petra musste die Kinder allein ins Bett bringen. Die Betäubung ließ kurz vor Mitternacht nach. Wie gut, dass ich noch Schmerztabletten verschrieben bekommen habe.
Endlich ist mal wieder Luft und gutes Wetter für den Garten. Den Rasen habe ich gemäht, die Rasenkanten geschnitten, die Hecke wieder in Form gebracht, das Unkraut wieder eingedämmt und die Terrasse gefegt. und Geräte sortiert.
Ich komme endlich mal wieder zum Rasen mähen. Die Ruhezeiten, die inzwischen aushängen, machen es berufstätigen Menschen wirklich nicht einfach neben den Kindern noch Rasen zu mähen. Naja. Es gibt zum Glück noch trockene Tage 🙂 Denn muss der Rasen halt ein wenig größer wachsen… Freut die Bienen und andere Insekten 🙂
Am Nachmittag hat uns Petrs besucht und ich bin in den Garten nach Schilksee gefahren, um den Rasen zu mähen. Beim Einräumen hat es in meinem Rücken zogen. Ich hatte am Abend Schmerzen, dass ich kaum gehen konnte. Am späteren Abend ging es wieder.
Im Garten in Schilksee haben wir uns zu viert an die Sommerfittness gemacht. Ich habe den Zaun zum Nachbarn erneuert, Petra hat die Beete gepflegt und Lars und Sophie haben alle Ecken und Kanten auf Kindersicherheit getestet und die Nachbarn mit einem freundlichen „Hallo“ begrüßt.
Ich habe es heute trotz zeitweisen Regenschauern am Tag geschafft, den Rasen im Garten in Schilksee zu vertikutieren. Einen riesigen Berg an Moos und Grasmulch habe ich da rausgeholt. Nun kann ich nachsäen und der Rasen kann wieder besser wachsen.
Im Garten habe ich die Vertikutierung des Rasens vorbereitet. Ich habe EIsendünger gestreut. Mit dem Streuwagen geht das echt prima gleichmäßig. Es gibt im Web ja verschiedene Anleitungen zur Moosbekämpfung. Einige sagen, der Dünger soll nur gestreut werden, andere bringen ihn in Wasser aufgelöst in den Rasen ein. Die Wasserlösung wird in den kommenden Tagen der Regen oder der Tau der Nacht erledigen.
Heute habe ich das neue Aggregat eingeweiht und den Rasen gleich gemäht. Eigentlich wollte ich auch noch Eisendünger streuen, aber der war schon fast leer.
Heute habe ich mich nach dem Frühstück auf den Weg in den Garten gemacht. Bis zum 15.03. muss die Hecke geschnitten sein. Und so habe ich den Hang auf der Rückseite von vorn, von hinten und in der Höhe geschnitten. Der Hang musste noch von vertrocknetem Grünzeug des letzten Herbstes befreit werden, den Weg habe ich ein wenig von Unkraut befreit und auch das vordere Beet um einige Pflanzen ärmer gemacht. Es bleibt noch eine Menge zu tun ……
Heute habe ich mal wieder den Rasen mähen können. Ich habe auch die Hecke neben der Laube mitgeschnitten. Ich bin es leid hinter der Nachbarin hinterherzurennen, die eigentlich dafür ihre Heckenschere hergeben wollte. Mit meiner eigenen Heckenschere sieht es vielleicht nicht ganz so gut aus, aber es ist fertig geworden, bevor in den kommenden Tagen der Regen wieder aus dem Garten einen Teich macht :-).
Das Unkraut ist am nächsten trockenen Abend dran.
Heute habe ich es endlich geschafft, wieder einmal den Rasen zu mähen und die Hecke zu schneiden. Da war ich letztes Jahr früher dran. Aber es war ja während der Kieler Woche und davor nicht garade trocken und am Wochenende gibt es ja Ruhezeiten. 🙂 Morgen noch ein bisschen Rasenkanten und die Terrasse aufräumen und dann kann die Party am Samstag steigen.
Wir haben einen erneuten Anlauf gemacht, mit den Kindern in den Garten zu kommen. Allerdings haben wir uns dieses mal mit Helfern „bewaffnet“, um im Garten wirklich etwas zu schaffen. Lars-Oliver und Nathalie haben sich bereit erklärt, ihren Pfingstmontag mit uns und den Kindern in den Garten zu gehen und dort wirklich etwas zu schaffen.
Natürlich wollten Lars und Sophie ihren Bespaßungsanteil, aber bei 4 Erwachsenen ist es nun einmal leichter mal eben bei den zweien vorbeizuschauen und den Sonnenschirm über dem Laufstall nachzuführen, Fläschen aufzufüllen und ein paar Spiele zu spielen, als wenn wir das allein machen würden. Dann blieb das bisher immer an Petra kleben.
Wir haben es geschafft, endlich mal das ganze Unkraut zu entfernen, die abgeblühten Tulpen, Mohn und Kornblumen und all das Zeugs, was da ins Beet einfach nicht reingehört. Wie viele Dekofrösche wir wiedergefunden haben, die da schon lange kein Sonnenlicht mehr gesehen hatten ….. echt erstaunlich.
Petra hat es auch genossen, mal wieder Kopfüber im Beet zu stecken. Dazu bleibt leider mit den Kindern weniger Zeit. Das soll sich ändern. Nun sind wir einmal wieder so weit davor, dass das sauber halten vielleicht einfacher wird.
Ein riesengroßes Dankeschön an Lars-Oliver und Nathalie, die da echt mit reingehauen haben, um 5 Säcke Unkraut zu entfernen !
Leider hatte dieser Tag ein Nachspiel. Die frische Luft hat meinem Heuschnupfen gute Nahrung gegeben. Meine Augen waren am Abend entzündet und geschwollen und die Nase zu 100% verstopft, der Rachen trocken, die Stimme rauh, kurzum ich war ein Totalausfall und ein Fall für den Doc. Mit den entsprechenden Medikamenten soll es nun in wenigen Tagen wieder gehen …
Ganz schön heiß der Samstag Nachmittag. Lars und Sophie haben im Body im Laufstall verbracht, als Corinna und Jonah zu Besuch waren. So ganz wohl war ihnen nicht dabei. Naja. Wir haben ja auch ganz schön geschwitzt. Dabei könnten die zwei sich doch eigentlich mal an den Sommer letzten Jahres und die ersten Tage nach der Geburt erinnern. Da war es auch so heiß, aber das ist ja auch schon fast ein Jahr her. Für die beiden ein ganzes Leben.
Es fehlen eigentlich nur die Blümchenkränze und die Glöckchen um den Hals, dann wäre der Almabtrieb komplett. Jeder Mittag und Abend öffnen wir das Kindergitter im Wohnzimmer und rufen die Kinder zur Breizeit. Es dauert zwar eine Weile, bis die zwei dann das Kinderzimmer erreicht haben, da Lars sich immer wieder von Dingen ablenken lässt, die ihm auf dem Weg begegnen und Sophie immer wieder zurückkrabbelt, um nachzusehen, wo er denn abbleibt. Letztlich aber erreichen beide das Ziel.
Zum Vatertag wollten wir in den Garten. Wir haben dort extra zwei zwei Laufställe aufgebaut. Aber die zwei wollten irgendwie nicht. Nur Gequengel und gequarke. Schade. Ich habe es eben mal geschafft, im Garten die Tomatenpflanzen in die Erde zusetzen.
Heute habe ich es mal wieder geschafft, den Rasen zu mähen und die Rasenkanten zu stutzen. etwa eine Stunde und ich hatte zumindest unsere Grünfläche wieder frei von übermäßigem Wuchs.
Den Muttertag haben wir heute Nachmittag im Garten verbracht. Petra hat eine Strandmuschel gekauft und die haben wir zum Sonnenschutz aufgestellt. Lars und Sophie haben gut eingecremt die Sonne genossen.
Wenn auch etwas quengelig haben sie sich doch schließlich die Spielwiese erschlossen. Mama wollten sie allerdings nicht missen und so konnte Petra mir beim Unkraut jäten und Löwenzahn stechen nicht helfen, aber die Kinder haben auf ihre Anwesenheit bestanden. Schließlich ist ja Muttertag. Ich glaube da haben die Kinder was falsch verstanden. Bis zum Vatertag muss ich den Kindern das mal beibringen.
Lars klatscht schon fleissig in die Hände. Er schafft es seine kleinen Händchen gezielt aneinander klatschen zu lassen und damit zum Rhytmus von Mamas „Backe Backe Kuchen“ zu klatschen. Applaus Larsi !
Inzwischen habe ich mein Rasenmäherkabel mit Hilfe des Schiedsmannes wiederbekommen. Diesem wurde unter anderem ein Auszug aus diesem Blog vorgelegt. Ich möchte zu diesem armseeligen Versuch einer gewissen Person sich als Opfer darzustellen nur sagen: Ich lasse mir das Schreiben nicht verbieten. Dieses Medium wäre ein Ort für die Veröffentlichung von vielen unangenehmen Wahrheiten über diese bedauernswerte Person, aber ich schreibe lieber über Menschen, die ich liebe, als meine Leserinnen und Leser mit Geschichten über Intriganten zu langweilen und die Sensationsgier jener zu befriedigen, die mit Hilfe ihres PCs das Feuer des Hasses weiter schüren.
In den vergangenen Jahren war der 30.04. stets der Tag an dem im Garten alles fertig sein sollte. Die Wochen zuvor haben wir den Rasen gemäht, Unkraut gerupft, den Grill geputzt, die Terrasse gefegt und Einladungen für das Große traditionelle Fest „Grill in den Mai“ verschickt. Nicht selten folgte ein gutes Dutzend Menschen diesem Ruf.
In diesem Jahr haben wir leider erstmals mit dieser Tradition brechen müssen. Wir hatten weder die Gelegenheit den Garten Topfit zu machen noch hätten wir uns bei diesen Temperaturen, wo sonst die hartgesottenen bis nach Mitternacht bei Gasofen und Grillglut aushielten, mit den Kindern in den Garten zu ziehen, wo die zwei schon zuhause nicht superschnell und einfach einschlafen.
Auf das Grillen wollten wir dennoch nicht verzichten. Also haben wir einen langen Spaziergang nach Friedrichsort gemacht und bei Feinkost Albrecht Grillfleisch geholt, das das dann mit dem E-Grill am Abend auf dem Balkon gegrillt.
Wir hoffen, dass wie in den kommenden Jahren unsere Tradition wieder aufleben lassen können und werden wohl bei wärmeren Wetter diese Feier nachholen und auf den Nachmittag verlegen.
Zwei weitere Tage mit superwetter liegen hinter uns. Am Nachmittag haben wir uns jeweils auf den Weg in den Garten gemacht. Zum Teil haben wir was geschafft. Unsere Kleinen wollen ja auch zuweilen mal an ihre Residenzpflicht auf der Kullerdecke erinnert, den Sonnenschirm verschoben bekommen oder mit Trinken versorgt werden.
Nebenbei sind die maritime Ecke, der Busch-Schnitt, die knarrende Pforte, das Lupienbeet und der Boden im Gewächshaus und der Acker bearbeitet worden.
Lars und Sophie haben Spaß an der frischen Luft und schlafen am Abend schnell ein. So sorglos wäre ich nach einem Gartentag auch gern. Unsere Nachbarin hat sich aus Eifersucht auf Lars und Sophie zurückgezogen und zeitgleich beginnen Sabotageakte wie das Verschwinden des Rasenmäherkabels und der Gitterabdeckung auf der Seerose unserer maritimen Ecke. Es gibt eben scheinbar noch immer Menschen, die nicht erkennen, dass Kinder die Chance unserer Zukunft und nicht die Gefahr der Gegenwart sind.
Heute waren wir alle im Garten. Petra hat die Laube aufgeräumnt, ich dann die Terrasse. Zuvor hatte ich den Rasen gemäht, damit wir da mit einer Armada von Decken mit den Kindern Platz nehmen konnten. Selbst den alten Sonnenschirm haben wir gefunden und aufgestellt. Aber dann wurde es im Schatten doch etwas zu kalt mit dem Wind und ich habe ihn wieder zugeklappt.
Lars hat sich bis zur Deckenkante herumgewälzt und vorsichtig das Gras angefasst. So ganz geheuer war´s ihm nicht das anzufassen, aber drauf liegen konnte er schon. Sophie hat sich schließlich in den Schatten des Kinderwagens gerollt und ist mit kleinen Klimmzügen rückwärts von der Decke gekrabbelt.
Doch als ich die Zeitung auspackte und zu lesen begann, bekam ich plötzlich meine Kinder beide wieder zu Besuch. Das Knistern des Papiers war wie ein Lockruf. Plötzlich hatte ich vier kleine Händchen, die sich links und rechts mit feuchten Fingerchen auf die Seiten stürzten und einige Stückchen herauszureissen bekannen bei mir. Sabbernde Münder warteten begierig darauf sich das raschelnde Papier einzuverleiben.
Samstag Nachmittag habe ich im Garten wieder viel geschafft. Die Seitentür ist fast wieder okay, das Rosenbeet ist einseitig von Unkraut befreit, der Rasen frisch gemäht, die Blätter vom Nachbar-Kirschlorbeerstrauch eingesammelt und einiges andere mehr.
Am Sonntag habe ich von Petras Papa aus dem Garten in Eckerförde einen Tisch, drei Stühle und viele andere nützliche Dinge für unseren Garten bekommen, die ich erst einmal transportieren und unterbringen musste. Bei der Gelegenheit habe ich auch mal angefangen den Schuppen aufzuklaren.
Nun sind es noch ein paar Tage Arbeit dann kann der Sommer im Garten kommen. In den nächsten warmen Tagen werde ich mich mal über die Laube hermachen und dann können die Kinder auch irgendwann mal länger mit in den Garten kommen und vielleicht sogar ein wenig herumkrabbeln.
Ab 14.04. gibt es ja Wasser.
Ich war jedoch nicht der einzige Held der Arbeit an diesen Tagen. Petra hat es den ganzen Tag mit den Kindern allein ausgehalten (Samstag Nachmittag war Betty zum Spazierengehen dabei) und als ich heute Abend nach Hause kam, haben die zwei sogar gebadet. Mit dem Badesitz. Sophie hat es ganz doll gefallen. Sie hat herumgespritzt und geplantscht. Lars ist noch immer ein wenig skeptisch, aber so langsam wirkt die Wassergewöhnung.
Heute begann der Tag früh. Um 6 Uhr bin ich aufgestanden und habe noch ein bisschen am Rechner gesessen. Um 7 Uhr habe ich zur Abwechslung mal die Kinder gewaschen. Sicher habe ich die Hälfte vergessen aber Lars und Sophie haben es genossen.
Nach dem Frühstück bin ich in den Garten gegangen und habe erst einmal die Terrasse auf Vordermann gebracht und die Terrassen-Seitentür wieder instandgesetzt. Dabei habe ich mal den neuen Generator ausprobiert. Die Schrauben, die den Vergaser halten haben sich leider schon wieder gelöst. Ich muss da noch beizeiten mal ran. Aber erst mal muss der Apparat dann auf Vollgas laufen, weil der Vergaser Nebenluft ziegt.
Dann habe ich gegen Mittag das gemacht, was hunderte andere Kieler auch gemacht haben bei dem Wetter. Ich habe die zwei verfrosteten Regentonnen zum Recyclinghof gebracht und altes Holz weggebracht. 16€ habe ich für die Entsorgung zahlen müssen.
Nach dem Mittag haben wir mit den Kindern einen Ausflug zum Garten gemacht. Noch war es zu kalt, um auf dem Boden zu krabbeln oder zu rollen, aber im Kinderwagen ging es schon. Wir haben ein bischen in den Beeten gearbeitet. Da ist aber noch immer viel zu tun. Ich werde da mal demnächst jeden Tag ein bischen ranmüssen. Wenn das Wetter so bliebe wie heute, wäre das natürlich schön, aber morgen soll es ja schon kräftig regnen.
Auf dem Rückweg haben wir dann Fischbrötchen geholt. Gegessen haben wir sie aber erst um 20 Uhr, denn ich habe noch Gemüse für die Kinder eingekauft. Morgen kann ich dann den Regentag mit Kochen verbringen 🙂 .
… Ein laaanger Tag
Der Sturm der letzten Tage hat genze Arbeit geleistet. In unserem Garten wurde das Dach des Schuppens beschädigt und eine Tür ist aus den Angeln gerissen worden. Das ist in diesem Winter schon der zweite Sturmschaden nach dem Gewächshaus und dem Solarpanel. So langsam darf es mal genug sein mit dem ganzen Wind.
Heute haben Jan und Carsten kräftig im Garten mitgeholfen ! Vielen Dank an dieser Stelle. Die Hecke am Hang haben wir geschnitten, den Schnitt der letzten Woche haben die zwei gebündelt, den Rasen gemäht, die grüne Hecke vorne um 40cm gekürzt, jede Menge Grünabfall in Säcke verpackt und ich habe es geschafft das Holz des Terrassendachs und der Tragbalken zu streichen, und den Grill sauberzumachen. Die Terrasse haben wir aufgeräumt und der Garten ist nun fast winterfest. Ohne die beiden hätte ich das in diesem Jahr nicht geschafft.
Petra hat uns gegen Mittag mit den Kindern besucht und Kuchen mitgebracht. Am späten Nachmittag haben Anke, Bjarne und Rune Carsten abgeholt. Auch Jan scharrte schon mit den Hufen, der nächste Termin (Fußball in Kasachstan 🙂 ) wartete.
Den Hang für die Sandkiste abzutragen wird eine Herausforderung werden. Da sind jede Menge Stützelemente eingegraben worden und dazwischen wild wuchernde Pflanzen. Das wird noch eine Arbeit …. für die werde ich wohl einen Kranbagger brauchen 🙁 Wenn jemand einen solchen preiswert zu verleihen hat, bitte ich um Meldungen…..
Heute Nachmittag habe ich den Rasen gemäht und ein wenig am Hang gerodet. Der Rasen muss noch einmal gemäht werden. Das Gras war so hoch, dass der Mäher viele Halme einfach erst mal umgeknickt hat, bevor er sie abmetzeln konnte. Zudem ist der Rasen so feucht, dass der Mäher immer wieder Gras ausspuckt, nur nicht in den Auffangkorb 🙁 Seit heute gelten keine Ruhezeiten mehr. prima. So kann ich auch am Wochenende was schaffen, wenn denn Zeit da ist und das Wetter mitspielt 🙂