bookmark_borderWeihnachten 2020

Weihnachten fällt dieses Jahr nicht aus !

Leider ist der Weihnachtsgottesdienst in diesem Jahr nicht möglich und dabei hatte Sophie so gehofft, noch einmal die Maria im Krippenspiel spielen zu können. Nun bleiben in diesen tagen die Kirchen leer. Damit die Gemeinde nicht so ganz ohne Gottesdienste leben muss, war zunächst angedacht worden an 17 Stationen im Stadtteil Andachten zu veranstalten.

Das musste nun allerdings mit Rücksicht auf die Infektionszahlen in Kiel auch diese Variante verworfen werden. Nun werden wir um 16 Uhr vor die Türen treten und gemeinsam im Stadtteil singen. Dieses Kurz-Event läutet die Kirche mit ihren Glocken ein.

Der Weihnachtsgottesdienst findet im Internet statt. Auf der Homepage der Kirche wird ein Youtube-Video des Gottesdienstes bis zum 31.12.2020 bereitstehen.

Ich hatte das Vergnügen für Ton, Kamera und Schnitt verantwortlich zu sein.

 

bookmark_borderDinkel-Weizen-Brötchen

Das erste Video ist nun da: Dinkel-Weizen-Brötchen.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und so musste ich vor 2 Jahren, als unser Bäcker überraschend zumachte meine Sonntagsbrötchen auch Woche für Woche von platten steinharten Fladen zu knackigen Brötchen züchten.

Einige Tipps habe ich aus Youtube-Videos gelernt, anderes gelesen und nun möchte ich meiner Erkenntnisse selbst einmal weitergeben. Hier das Rezept:

 

250g Dinkel-Vollkorn-Mehl

250g Weizen-Mehl

eine Prise Salz

vermengen

einen Hefewürfel (42g) oder 2 Tüten Trockenhefe in

380ml lauwarmes Wasser auflösen

Alles verkneten.

Teig ruhen lassen, bis er etwa doppeltes Volumen angenommen hat.

 

Zu einer Wurst ausrollen und in 10-12 gleiche Teile abstechen und diese dann rund wirken (siehe Video).

Die Teiglinge bei 175°C Umluft oder 200°C im Backofen mit einem tiefen Teller voll Wasser auf der mittleren Schiene etwa 30 min (nicht vorgeheizt) backen.

Brötchen frisch genießen.

 

Infos am Rande:

Mehl:

Wenn man Roggen. oder Dinkelmehl verwendet, sollte man als Trennmittel Weizenmehl hinzugeben. Der Teil klebt sonst an allem, was so da ist und wird sehr schwer zu verarbeiten. Deshalb habe ich hier auch 50/50 gemischt. Eine Dreier-Kombination mit Roggen, Dinkel und Weizenmehl geht übrigens auch noch.

Hefe:

Die Hefe macht den Teig lockerer und haltbarer. Denn die Hefe macht sich an dem Zuckermolekülen im Mehl zu schaffen. Dabei scheidet sie zwei Dinge aus: CO2 – das tötet die Aeroben Bakterien. Zugleich macht dieses Gas den teig lockerer. Zum anderen entsteht Alkohol. Keine Angst von Brötchen kann man sich keinen Dusel anfressen, aber der töten die Anaeroben Bakterien und verdunstet dann im Ofen.

Salz:

Das Salz ist zum einen ein Geschmacksverstärker. Wenn ihr mal ohne Salz gebacken habt, werdet ihr vielleicht denken, dass die Brötchen fad schmecken. Zum Anderen ist es ein kleiner Appetitzügler für die Hefe, damit diese nicht zu schnell aufgeht, denn sonst ist im wahrsten Sinne sie Luft raus, bevor die Brötchen im Ofen sind und der Teig fällt darin zusammen und wir haben platte Fladen.

Wasser:

Das Wasser im Ofen macht eine Sauna-Atmosphäre. Bei hoher Luftfeuchtigkeit trocknen die Brötchen nicht so schnell aus backen gleichmäßig, denn die Wärmeleitung in feuchter Atmosphäre ist höher.

 

 

 

 

 

bookmark_borderYoutube-Kanal

Ja, es ist so weit.

Nachdem ich so etwa vor fast 20 Jahren das letzte Mal vor einer Kamera des Offenen Kanals stand und meine Fernsehmacher-Ambitionen in den SVHS-Bänder-Kisten im Keller vergraben hatte, mache ich mal wieder Videos.

So hab ich mir jedenfalls gedacht. Mal sehen, was es werden wird. Ich habe ja nicht mehr so viel Freizeit wie damals, aber hin und wieder möchte ich mal aus meiner Welt berichten und verschiedenste bunte Dinge zeigen.