bookmark_borderHalloween 2014

Inzwischen ist Halloween zu einem Feuerwerk der Süßwarenindustrie geworden. Ich hatte ja schon in den vergangenen Jahren das Gefühl, dass die Kinder bewusst in unserer Straße abgesetzt werden, um hier von Tür zu Tür mit mehr oder weniger originellen Sprüchen Naschies abzusahnen.

Bei den verschiedensten Vorträgen habe ich einen gewissen Spaß daran gefunden meinerseits die „Geister“ zu erschrecken. Mal mit der Gasmaske auf dem Gesicht, mal mit der Großpackung Spezialkleister in der Hand.

Keinen Spruch habe ich wohl häufiger heruntergeleiert bekommen, als „Wir sind die kleinen Geister, wir essen gerne Kleister und wenn Sie uns nix geben, dann bleiben wir hier kleben“. Das Angebot einer Packung Kleister haben die Kinder aber alle merkwürdiger Weise abgelehnt und doch zu den Naschies gegriffen.

Lars und Sophie haben von mir auf ihre Tour mit Julia eine eigene Losung auf den Weg bekommen:

„Wir sind die kleinen Geister
und suchen unseren Meister
wir finden ihn beim Naschen
ganz tief in unseren Taschen“

Eine Abwandlung des bekannten Vierzeilers, die offenbar vielen Anwohnern gefallen hat und für reichlich freudige Gesichter gesorgt hat.

bookmark_borderIce bucket Challenge

Nun hat es also auch mich erwischt. Seit einiger Zeit macht das Ritual die Runde, sich mit Eiswürfelwasser zu begießen. Carsten Köthe, Helene Fischer, Y-Titty, Bully, und viele andere haben es gemacht. nun bin ich vom Technik-Chef des Mediendoms, Markus Schack nominiert worden. Ein letzter warmer Tag draußen, also alle zur Verfügung stehenden Eiswürfel aus dem Gefrierfach gekramt und schnell mal eine kalte Dusche genommen und drei weitere Menschen nominiert.

Mehr dazu auf Facebook.

bookmark_borderLeuchtturm

Ich habe den Leuchtturm in unserem Garten umgebaut. Das ursprüngliche Blinklicht funktionierte nur mit einer konventionellen Glühbirne. Die Energiesparlampen gehen da nicht, weil sie eine zu lange Zeit benötigen, bevor sie in voller Stärke leuchten. Zudem vertragen die Vorschaltgeräte das ständige Ein- und Ausschalten nicht.

Eine LED-Lampe verträgt dieses Blinken vielleicht auch nicht so und zum Experimentieren sind die noch zu teuer. Außerdem soll der Leuchtturm ja draußen stehen und da sind die LED-Leuchtmittel noch nicht so ausgereift. Zudem leuchten sie selten rundum, sondern in einem geringen Abstrahlwinkel.

Also wollte ich ein rundum-Licht in rot und grün haben. Ich habe also zwei Ringe mit superhellen LED´s (15000cd) gebaut mit je 10 LED´s, die ich um 180° versetzt geschaltet, so dass die eine LED nach vorn rot und nach hinten grün leuchtet. Die LEDs habe ich mit einem einfachen Dekadenzähler (4017) angesteuert und mit einem Impulsgeber (NE555) getaktet. So leuchtet nun der LED-Leuchtturm durch den Garten. Besonders im Winter ist das sehenswert, weil die Lichtstreifen im Schnee toll reflektieren.

Bei Sonnenuntergang geht nun der Leuchtturm an und zieht seine Kreise 🙂

bookmark_borderRaspberry Pi und das Geheimnis des Fernsehens

Es gibt viele Wege, einen  Fernseher zu einem SmartTV zu machen. Man kann sich Set-Top-Boxen von verschiedenen Anbietern mit teuren Verträgen bestellen und sich mehr Programme ins Haus holen, als man je gucken kann. Man kann aber, wenn man jetzt nicht gerade auf besonderen Komfort aus ist, einen kleinen RaspberryPi mit dem Fernseher mittels eines HDMI-Kabels verbinden. Die Tastatur kann man als Bluetooth-Version mit Touchpad auslegen und nun benötigt man nur noch einen LAN-Anschluss und eine Steckdose für das Micro-USB-Netzteil neben dem Fernseher.

Auf dem Pi wird „Raspbmc“ installiert. Eine fertige Betriebssystemversion mit dem XBMC (XBoxMediaCenter – heißt ab 2014 Kodi). Nun gilt es noch einige Plugins zu installieren und schon kann man aus verschiedenen Mediatheken und vom Fileserver im Heimnetz Videos gucken:

ARD,ZDF, Dritte Programme, KiKa, RTL,Vox,SuperRTL, Pro7,Sat1, Kabel1, ServusTV, Youtube, MyVideo und viele viele andere kann man hier gucken, wenn man eben nicht darauf Wert legt, dass man bei jedem Sender die gleiche Bedienoberfläche hat. Da sind natürlich andere Anbieter etwas komfortabler. Aber eben auch teurer.

Kosten :

Raspberry Pi 38,90
SD-Karte 8 GB 9,99
Bluetooth-Tastatur mit Touchpad 14,99
Netzwerkkabel 2,50
Netzteil 5v 1A 3,95
HDMI-Kabel 1,5m 4,95
75,28

 

bookmark_borderDachdämmung

Wir haben uns die Südseite des Daches vorgenommen, um eine Zwischensparrendämmung einzubringen.

Der Raum vor den Arbeiten

Zunächst haben wir einmal die Wand von der Holzverschalung befreit und die Wand darunter in Augenschein genommen.

Der Raum vor den Arbeiten

Hinter Tapete und Putz verbirgt sich ein Drahtgeflecht, das mit Nägeln durch eine Heraklithplatte genagelt ist. Also zur Zeit der Erstellung dieser Wand kann es in Kiel keine Nägel mehr gegeben haben…. Mit dem Brecheisen lassen sich die darunter liegenden Latten herausziehen und schließlich liegen die Sparren frei.

Die Sparren sind 13cm stark und 75mm breit. Die Dämmwolle soll 18cm haben, um bestmöglich dämmen zu können. Also werden Balken in der Stärke 80x80mm auf die Sparren aufgebracht. So sind die Sparren 21cm stark und es bleiben zwischen Dämmung und Dachziegeln 3cm Platz zur Hinterlüftung.


Die gedoppelten Sparren

Die Rollen des Dämmmaterials sind 1,25m breit. Die Sparrenzwischenräume messen 81-82cm. Die Rolle lässt sich am Besten mit einem Dämmstoffmesser auf diese Breite gleichmäßig abschneiden. Dann kann man den Dämmstoff gut als ganze Bahn von 1,70m vom Boden bis fast zur Decke zwischen die Sparren klemmen. Moderne Glaswolle kratzt nicht so, wie man es immer hört. Dennoch habe ich mich für voll bedeckende Kleidung entschieden und bei der Verarbeitung nehme ich meine ABC-Maske.


Die Dämmwolle zwischen den Sparren

Auf die Sparren und das Dämm-Material wird die Dampfbremsfolie getackert. Wir haben das alles nach Anleitung vom Hersteller Isover gemacht. Diese Videos kann ich jedem nur empfehlen. Wenn man sich an diese Anleitungen hält, kann man wirklich nicht viel verkehrt machen. Die Folie wird an den Wänden, am Boden und am Fenster angeschlossen und dichtet nun den Raum mit einer Klimamembran ab, die im Sommer die Luftfeuchtigkeit nach draußen entlässt, im Winter jedoch dafür sorgt, dass die Luftfeuchte im Raub bleibt, damit sie nicht in der Dämmung kondensiert.


Die Dampfbremsfolie

Genug der Werbung. Nun kommen die Latten für die Gipskartonplatten auf die Folie. Die Gipskartonplatten werden draufgeschraubt. Dafür haben wir etwa 5 Stunden gebraucht. Insbesondere die Über-Kopf-Arbeiten sind echt nicht so einfach. Man kann dafür auch Teleskop-Stützen nehmen. Dann kriegt man das auch schon mal allein hin. Aber zu zweit macht es eben Spaß 🙂


Gipskartonplatten auf der schrägen Wand

Nun werden alle Plattenübergänge verspachtelt und ggf. noch glatt geschliffen. Nun kann das Tapezieren losgehen. Einen Tag später wird alles gestrichen und fertig ist das Zimmer. Es kommen natürlich noch so Kleinarbeiten wie Fußleisten, Steckdosen, Heizung usw.


Die fertige Wand

Die Arbeiten haben wir zunächst auf der Südseite im Frühjahr gemacht, im Herbst dann die Nordseite. Man darf das echt nicht unterschätzen. mehr als eine Woche muss man für diese Arbeiten echt einplanen und das von früh bis spät.