• Schuluntersuchung Lars

    Lars Schuluntersuchung musste ja im März wegen seines Unfalls ausfallen. Nun ist der Nachholtermin wegen Krankheit der Amtsärztin ausgefallen. Lars hatte ich versprochen, dass wir im Nachgang zu IKEA fahren und dort Mittagessen, wie ich es auch mit Sophie gemacht hatte.

    Nun hatten wir ja mehr Zeit und keinen Termin. Lars hat also vorgeschlagen die 9,5 km zu IKEA mit dem Fahrrad zu fahren. Er hat mir versichert, das sei kein Problem für ihm. Und so kam es, dass wir von Holtenau bis zu IKEA mit dem Rad fuhren und zurück. Und dabei hat er nicht einmal Pause machen wollen. Echt ausdauernd, wenn er will der kleine Kerl.

    Seit er sein neues Fahrrad mit 3 Gängen hat, scheint er Fahrradfahren noch mehr zu lieben als zuvor.

    Den Nachholtermin am Brückentag meistert auch er. Hätte mich auch gewundert, wenn nicht. Lars ist zwar manchmal unkonzentrierter als seine Schwester, steht ihr aber in seiner Auffassungsgabe in nichts nach.


  • Vorgarten II

    Ich habe in den vergangenen Wochen mehrere Gartenbauunternehmen angeschrieben. Ich will die Wurzeln aus dem Vorgarten haben. Das selbst zu machen scheint mir nur mit einem Bagger eine Option, aber es scheint auch genau so aufwändig, einen zu besorgen, zu transportieren und dann in adäquater Zeit damit umzugehen zu lernen, um ein gescheites Ergebnis zu erzielen.

    Grundsätzlich traue ich mir das zwar zu, aber ich bin von allen Seiten, insbesondere von meiner Frau dazu bequatscht worden, das Profis machen zu lassen.

    Leider sind die nicht so willig, was zu machen. Ein Unternehmer antwortet nicht einmal auf Nachfrage, ein zweiter versichert mir schon zum zweiten mal, ich bekäme zu Beginn der nächsten Woche ein Angebot, ein Dritter erklärt nur Wohlfühlgärten machen zu wollen. Dies passe nicht in sein Portfolio. Zwei Angebote über 1200 und 1700€ liegen nun auf meinem Tisch. “Einrichten der Baustelle 180€” – Wollen die einen Container aufbauen ? Ich erwäge doch noch einen Bagger zu holen.

    Doch da flattert mir eine Karte von Andreas Regner in den Kasten. Ein freundlicher Mensch, der sofort versteht, worum es mir geht: Erst mal freien Boden zum Gestalten schaffen.

    Noch im April wird das Werk für einen angemessenen Preis vollbracht !


  • Schuluntersuchung Sophie

    Sophie hatte heute ihre Schuluntersuchung. Alles Bestens ! Sie ist uneingeschränkt schulreif. Mut Bravour erledigt sie die Aufgaben. Nur beim Hören hat sie es nicht so. Bis wir feststellen, dass der Kopfhörer nicht richtig sitzt. Schreck lass nach !


  • Lars lernt Radfahren (ohne Stützräder)

    Heute sollte es so weit sein: Petra war zu einer Weihnachts-Bastel-Börse in Rendsburg und ich habe mir eine kleine Fahrradtour mit den Kindern  vorgekommen. Lars sollte heute mal seine Stützräder loswerden. Monatelang saß er wie ein Fragezeichen auf dem Rad  und zuweilen fuhr er mehr auf dem rechten Stützrad als mit dem Hinterrad und ich dachte es muss ja irgendwann mal so weit sein.

    Im Sommer hatte er ja einen Abflug in die Botanik gemacht und seit dem geschworen, nie mehr ohne Stützräder fahren zu wollen.

    Am Zugang zum MFG5-Gelände ist Sophie schon mal den Berg voraus nach unten gesaust. Lars habe ich die Stützräder nach hinten gestellt und ihm geraten erst einmal wie mit einem Laufrad zu fahren.

    Naja. Die Pedalen waren noch im Weg und Lars brauchte eine Weile das so für sich zu akzeptieren. Schließlich wurde er sogar so mutig, dass er die Füße auf die Pedale setzte.

    Aber durch die große Geschwindigkeit bergab hat Lars dann die Kontrolle über sein Rad verloren, Bremsen mit den Füßen ging nicht so richtig, die Handbremse war auf die Schnelle nicht die Lösung und an geradeauslenken nicht mehr zu denken. Das Schlingern nahm dann am Kantstein ein jähes Ende und Lars flog kopfüber in den laubgepolsterten Seitenstreifen. Sophie schon weit weg außer Sichtweite.

    Wir waren allein. Ich half Lars aus dem Gestrüpp und er kam gar nicht richtig dazu zu plärren, weil er sich erst einmal Händeweise Laub aus dem Mund sammeln musste.

    Ich habe ihn mit den Worten getröstet, er solle es positiv sehen, er sei jetzt Meister im Fallen, denn er sei schon zum zweiten Mal gestürzt, aber es sei ja nichts passiert. Das werde immer besser und diese Erfahrung hätte er Sophie voraus.

    Wir sind dann den Berg langsam heruntergerollt und Lars hat vorerst darauf verzichtet, die Füße auf die Pedalen zu stellen. Erst am Fuß des Berges hat er es dann wieder versucht. Nach mehreren Schwüngen mit den Füßen hatte das Rad die notwendige Stabilität, um nicht gleich umzukippen. Bereits nach 500m traute Lars sich das Fahren längerer Strecken zu.

    Auf dem ehemaligen Hubschrauber-Landeplatz hat Lars dann seinen Schwung verbessert und traute sich schließlich auch auf die Fahrrad- und Skaterrampe.

    Am Abend haben wir dann Petra das Foto von Lars neben seinem Stützräderlosen Fahrrad und das erste Handyvideo von Lars Fahrten auf dem Landeplatz gezeigt.

    Nun muss sich jeder das Foto ansehen und seine stolze Frage beantworten “Was fällt Dir auf?” – eine Frage, die man natürlich nur beantworten kann, wenn man weiß, das Lars ein halbes Jahr mit Stützrädern gefahren ist.


  • IKEA lässt ganz schön nach

    Ich muss mir mal ein wenig Luft machen. Ich bin von IKEA immer häufiger enttäuscht worden. Nicht nur, dass die Zahl der Mitarbeiter, die da rumlaufen scheinbar immer weniger wird, die haben auch immer seltener Ahnung, wo man was findet. Das war mal anders.

    Ich finde es schon sehr enttäuschend, wenn ich an einem Kundenschalter anstehe und der Mitarbeiter nach dem Kunden vor mir erst einmal kommentarlos in die Pause geht.

    Im Restaurant ist ja schon vor einiger Zeit umgebaut worden. Gemütlicher ist es damit nicht geworden, finde ich. Naja, das mag ja noch Geschmackssache sein, aber das Essen wird echt schlimmer. Das Mineralwasser schmeckt extrem salzig, Cola-Light gibt es nicht mehr, die Cola schmeckt wie braunes Wasser mit Geschmacksstoff einer undefinierten Geschmacksrichtung.

    Was soll das ?

    Die Gläser haben alle 0,25l aber sehen nicht einmal einheitlich aus, die Tische sind verklebt und statt die werden die Lampen ausgiebig geputzt.

    “Zwei Große und zwei kleine Portionen.” Das ist, so finde ich eine eindeutige Mengenangabe. Warum muss mich die Mitarbeiterin dann fragen, ob ich zwei mittlere Portionen meine ?

    Früher gab es mal Rabatte mit der IKEA-Family-Card. Die gibt es jetzt für das Veggie-Menu, das wegen der “extremen” Nachfrage nur einsam in der Pfanne vor sich dahintrocknet und sein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich präsentiert.

    Das Rumpsteak, das ich beim letzten Mal hatte, war statt Medium eine Schuhsohle, die Pommes Frites dazu mögen nicht einmal die Kinder essen.

    Das einzige Kinder-Essen ist eine Mini-Portion Nudeln, die man sich mit Ketchup verfeinern kann. Das Kinder-Lieblingsgericht Pommes Frites hat wieder einen Erwachsenenpreis.

    Der  Tisch in der Nähe der Kinderecke steht am Ende des Fensters. In meinen Platz ragt die Fensterbank hinein. Die Aufstellung ist echt verbesserungswürdig.

    Die Kinderspielecke besteht nur noch aus Touch-Bildschirmen ….. echt modern, aber wo sind die klassischen Spielwände, mit denen dieser Bereich früher auch bei ganz Kleinen punkten konnte ?

    Ich werde also den IKEA-Einkauf beim nächsten Mal nicht mit einem Abendessen verbinden. Vielleicht ist es ja auch nicht mehr gewollt, dass Kunden sich wohl fühlen. Ich werde wohl ohne die Familie nach Feierabend kurz durchhechten und nur genau das kaufen, was ich brauche. Super ! Das spart Geld ! Danke IKEA, dass Du meine Familie nicht mehr magst.

    Naja, in einigen Jahren wird es ja ein zweites Möbelhaus geben. Vielleicht nimmt dann auch die Qualität wieder zu.

     


  • Aschenputtel

    Ich muss mich ja mal beschweren. Ich als Mann habe es manchmal echt nicht leicht. Jaja. Ich weiß, nun kommen da gleich wieder diese gekonnten Pseudomitleids – “Oooooohs”.

    Aber diesmal wurde es echt zu viel. Ich habe die Küche aufgeräumt, das Abendessen gemacht, die Frühstücksbrote geschmiert, die Cola gemixt, Milch und Wasser bereitgestellt, den Geschirrspüler aus- und eingeräumt, Wäsche runtergebracht, Einkäufe verstaut und, und, und. Als ich das alles beim Abendessen aufzählte, fiel Sophie sofort ein Wort ein, das ihr spontan aus dem Mund platzte. Darauf fiel Lars ein und beide skandierten lautstark auf den Tisch klopfend “Aschenputtel – Aschenputtel – Aschenputtel !”

    Mannoh ! Und da soll ich ruhig bleiben ?! Naja, ich habe eine Hoffnung: Aschenputtel lebte letztlich mit ihrem Prinzen im Schloss. Unser Haus werde ich auch in ein Schloss verwandeln wenn die Kinder mal ausziehen und ich mal Zeit habe 🙂 🙂 🙂