Feuerwerk

Heute war Petra mit Lars und Sophie in Eckernförde.

Ich war auf der Kieler Woche unterwegs. genauer gesagt habe ich mitgeholfen das Balloonsail-Feuerwerk aufzubauen. Von etwa 14 bis 20:30 Uhr haben wir mit einem Dutzend Helfern aufgebaut.
Wenn man als Zuschauer 12 Minuten Feuerwerk betrachtet, so hat kaum jemand Ahnung, was da an Arbeit dahinter steht. Das ist vielleicht auch gut so, denn Zuschauer können die Aufbauer gar nicht gebrauchen. Aus Sicherheitsgründen ist der Abbrennplatz weiträumig abgesperrt. Zu groß ist die Gefahr, dass Sprengkörper in falsche Hände geraten, jemand über bereits verlegte Kabel stolpert oder über herumliegende Gegenstände stolpert oder in ein Nagelbrett tappt.

Ich könnte jetzt einen ausführlichen Bericht über den Aufbau eines Feuerwerks schreiben, aber ich denke das mache ich mal gesondert mit ein wenig Vorbereitung und Unterstützung, denn Experte bin ich vom Mithelfen nicht geworden und der gesunde Respekt gegenüber den Sprengladungen, die das Feuerwerk in über 100m Höhe schleudern sollte nicht verloren gehen.

Eine der Ladungen hat eines der 10 cm dicken Polyesterfaserrohre zerlegt.
100er Rohr in Fetzen

Ein grandioses Feuerwerk, das die Zuschauer sehr begeistert hat (mich nebenbei gesagt auch).

Während der Platz sich leerte und es einige Wahnsinnige für möglich hielten den Weg über den Platz trotz Absperrung abzukürzen haben wir noch abgebaut. Um halb zwei war dann alles verladen und das Feld geräumt. Sonntag werde ich Muskelkater bekommen, aber das ist es mir Wert. Es war ein schöner Tag an dem ich mich mal wieder auspowern konnte und dabei einiges Neues über Feuerwerk und die Technik lernen konnte. Ein Dank geht an dieser Stelle an Dirk, der mir die Mitarbeit ermöglicht hat.

Ein besonderer Dank geht an Petra, die sich den Tag und den Abend über allein um die Kinder gekümmert hat.